Umstellung der Funkrufnummern bei den Feuerwehren des Heidekreises

Ralf Jorzik beim Anbringen der neuen Nummern.
Heidekreis. Wie bereits mehrfach in den Medien berichtet, bereiten sich die Freiwilligen Feuerwehren im Heidekreis nach und nach auf das neue Zeitalter des digitalen Sprechfunks vor. Die Polizei nutzt Digitalfunk bereits seit längerem. Die Umstellung wird auch bei den Feuerwehren zu deutlichen Veränderungen führen, unter anderem, da auf bundeseinheitliche Funkrufnummern umgestellt wird. Dies wird aktuell vollzogen, auch wenn die digitalen Endgeräte noch nicht flächendeckend im Einsatz sind. Nachdem bereits die Gemeindefeuerwehr Neuenkirchen seit einigen Monaten die neuen Funkrufnummern verwendet, haben zum Stichtag 1. November weitere Ortsfeuerwehren, wie beispielsweise Bad Fallingbostel und Walsrode, auf die neuen Kennungen gewechselt. Nun müssen sich die Aktiven mit der Umstellung beschäftigen und die neuen Funkrufnummern lernen. Beispielsweise lautet die Kennung für das Walsroder Einsatzleitfahrzeug statt Florian Böhme 20/60 nun Florian Böhme 20/11/1, das LF 16 statt 20/20 nun 20/48/1, der Gerätewagen Logistik statt 20/40 nun 20/51/1, der Rüstwagen statt 20/41 nun 20/52/1. Die speziellen Aufkleber für die Einsatzfahrzeuge wurden für die Schwerpunktfeuerwehr Walsrode von der Firma Schuh Werbetechnik aus Schneeheide gesponsert. Dieselbe Logik gilt für alle anderen Ortsfeuerwehren, allerdings haben sie eine andere Ortskennung, beispielsweise für Bad Fallingbostel am Anfang 14 statt in Walsrode 20. Es ist geplant, die Einsatzkräfte im Rahmen der Kreisausbildung mit den neuen Geräten vertraut zu machen, sobald sie zur Verfügung stehen. Das kann allerdings noch einige Zeit dauern.