„Unfall – Pass auf!“ - Vorträge für „junge Fahrer“ in den Berufsbildenden Schulen in Soltau

Detlev Maske, Verkehrssicherheitsberater der Polizeiinspektion Heidekreis, erörtert die Problematik der jugendspezifischen Unfallursachen mit den Schülern in rund einer Unterrichtsdoppelstunde pro Schulklasse.
Heidekreis. Diverse Veranstaltungen zum Thema „Verkehrssicherheit“ und „Risiken insbesondere für Fahranfänger“ fanden jetzt in Schulklassen der verschiedenen Fachbereiche der Berufsbildenden Schulen statt. Nachdem bei einem tragischen Verkehrsunfall zu Beginn des Jahres ein 18-jähriger Schüler der BBS Soltau mit einem Pkw tödlich verunglückt war, hatten diese Themen eine traurige Aktualität. In der persönlichen Betroffenheit der Schüler sah die Schulleiterin Gaby Tinnemeier eine Möglichkeit, den jungen Erwachsenen noch einmal gehörig ins Gewissen zu reden. Detlev Maske, Verkehrssicherheitsberater der Polizeiinspektion Heidekreis, erörtert die Problematik der jugendspezifischen Unfallursachen mit den Schülern in rund einer Unterrichtsdoppelstunde pro Schulklasse. Die überwiegende Mehrheit der Berufsschüler ist bereits eigenständig mit einem Kraftfahrzeug unterwegs oder steckt in den Vorbereitungen zum Führerschein. Sie alle gehören zur Risikogruppe der „Jungen Fahrer“, jenen jungen Leuten im Alter zwischen 18 und 24 Jahren, die als Kraftfahrer auffallend häufig in schwere Verkehrsunfälle verwickelt sind.
„Die Schülerinnen und Schüler sind zum Thema „Verkehrssicherheit“ unerwartet aufgeschlossen“, beschreibt der Verkehrssicherheitsberater seine Erfahrungen in den reiferen Jahrgängen. „Sie sind sehr interessiert und bringen sich durch nützliche Beiträge äußerst engagiert und positiv ein. Diese Veranstaltungen sind hervorragend dazu geeignet, junge Erwachsene in einem akzeptierten Rahmen nochmals auf die Gefahren und Verhaltensweisen in bestimmten Verkehrssituationen hinzuweisen“, so Maske weiter. Gaby Tinnemeier ist davon rundweg überzeugt: „Wir werden diese Art von Verkehrsunterricht auf jeden Fall weiterführen und in die Qualifizierung integrieren.“