Unregelmäßige Post-Zustellung beschäftigt Bürger

Gehrs: „Dokumentation und Mithilfe erforderlich“

Unregelmäßige Post-Zustellung beschäftigt Bürger - Dokumentation und Mithilfe erforderlich

Schwarmstedt. Das Thema unzuverlässige Postzustellung beschäftigt Bürger und Unternehmen bereits seit Monaten. Die Situation ist weiter unbefriedigend, berichtet Samtgemeindebürgermeister Björn Gehrs. „Mir liegen aktuell wieder zahlreiche Rückmeldungen aus verschiedenen Orten der Samtgemeinde vor. Zuletzt meldeten sich Bürger aus Lindwedel, Essel, Buchholz und Schwarmstedt, dass die Deutsche Post Briefsendungen nicht werktäglich, sondern selten und unregelmäßig zugestellt wird. „Seit Tagen keine Post. Wenn Post kommt, dann gesammelt von mehreren Tagen“, so eine häufige Rückmeldung.
Bislang waren alle Aktivitäten die Situation nachhaltig zu verbessern vergebens:
„Bereits mehrfach sind andere und ich an die Deutsche Post herangetreten und haben auf unregelmäßige Postdienstleistungen in der Samtgemeinde Schwarmstedt hingewiesen. Auch im Gemeinderat haben wir dieses Thema behandelt. Es hat offenbar nichts geholfen.“ Aufgeben möchte Samtgemeindebürgermeister Björn Gehrs bei diesem Thema aber nicht. Er bittet nun die Bürger und Unternehmen in der Samtgemeinde um Mithilfe:
„Bitte dokumentieren Sie ab sofort an welchen Tagen Sie Post erhalten, wieviele Sendungen es sind und wie lange die Laufzeit (anhand des Poststempels) war. Ich werde diese Informationen dann demnächst abfragen und anhand der konkreten Beispiele nochmals die Post, aber diesmal auch die Bundesnetzagentur als Aufsichtsbehörde konfrontieren. Ich plane auch einen persönlichen Besuch dort, wenn alles andere nicht hilft. Diese Aktion richtet sich nicht gegen die Zusteller. Diese machen einen harten Job und es ist richtig, dass sie ihre Tour beenden, wenn Arbeitszeiten erreicht sind. Aber die Organisation der Postzustellung kann so nicht dauerhaft weitergehen. Noch eine Bitte: Bitte nur Beispiele aus der Samtgemeinde Schwarmstedt. Ich weiß, dass es auch andernorts Bedarf gibt, aber dafür müssen andere kämpfen“, so Gehrs.