Viertklässler verabschieden sich mit Theateraufführung

Jonas im Zwiegespräch mit seinem farbenfroh gefiederten Wellensittich. Foto: B. Stache

Grundschule Buchholz beweist Teamgeist und begeistert Publikum

Buchholz (st). Bevor sie mit Beginn der Sommerferien die Grundschule Buchholz verlassen, haben sich die Schülerinnen und Schüler der beiden vierten Klassen zu Beginn der Woche mit großem schauspielerischem Talent verabschiedet. Mit zwei Besetzungen schlüpften die Kinder in Schauspielrollen und präsentierten das Theaterstück „Die Sockensuchmaschine“. Unterstützt wurden sie dabei von den anderen Schülern der Klassen 1 bis 3, die den Chor stellten, sowie den acht Lehrerinnen der Grundschule. Alle 114 Schüler waren komplett in die Aufführung eingebunden, als Schauspieler, im Chor, bei der Bühnentechnik oder der Beleuchtung mit Special Effects. „Das war ein toller Erfolg“, freute sich Schulleiterin Christine Rose nach den insgesamt vier Aufführungen der Schulkinder. „Ich bin auch sehr froh und glücklich über die tolle Teamleistung unseres Kollegiums, das sich engagiert eingebracht hat und so gut harmoniert“, fügte die Pädagogin hinzu. Bereits mit dem Eröffnungslied zur Sockensuchmaschine „Hejo, kommt alle her, hört die Geschichte von Jonas“, war die große Begeisterung der Kinder zu spüren, die seit Februar in einzelnen Unterrichtsstunden mit den Musikern, Tänzern und dem Chor die Stücke eingeübt haben. In der Woche vor den Aufführungen ging es in die heiße Phase, erzählte die Schulleiterin: „In allen Klassen wurden die Kostüme hergestellt und für das Bühnenbild fleißig gebastelt, gebaut und gemalt.“ Das Ergebnis konnte sich sehen lassen: die Kinder hatten ein farbenfrohes Bühnenbild geschaffen, den Wellensittich Max, der ständig „Prima, prima“ rief, in ein buntes Gefieder gesteckt und für Professor Justus Turbozahn einen silbernen Roboter als Wegbegleiter gebastelt. Besonders gelungen war ihnen die Konstruktion der großen Sockensuchmaschine, die sich zum Ende der eineinhalbstündigen turbulenten Theateraufführung spektakulär zerlegte. „Mann, das war echt knapp – aber irgendwie lustig“, fanden Jonas und der Professor einmütig, und die begeisterten Zuschauern riefen zum Abschluss im Chor: „Prima, prima.“ Dass mit der Aufführung der Sockensuchmaschine auch ein pädagogisches Ziel erreicht wurde, machte Schulleiterin Christine Rose noch einmal deutlich: „Unser Ziel ist es, die Kinder an unserer Schule zur Selbständigkeit und frühzeitigen Übernahme von Verantwortung zu erziehen. Hierzu bot das Theaterstück eine gute Gelegenheit.“ Darüber hinaus haben die Grundschüler ihre Zuschauer, die auch aus dem benachbarten Kindergarten gekommen waren, mit ihrem schauspielerischen Talent, Musik und Gesang erfreut.