Von Buchholz soll ein Signal ausgehen

Im Windpark Buchholz wird Strom für 30.000 private Haushalte produziert.

Gemeinde soll beim Strombezug auf regenerative Energien setzen / Kein Atomstrom

Buchholz/Aller. Buchholz soll beim eigenen Strombezug für gemeindliche Einrichtungen und der Strassenbeleuchtung auf regenerative Energien setzen und auf Atomstrom verzichten. Dies schlägt Bürgermeister Björn Gehrs (SPD) dem Gemeinderat in einem Antrag vor. "Es ist nur folgerichtig und konsequent, dass die Gemeinde selber als Vorbild auf zukunftsträchtige Energiequellen beim Strombezug setzt und regenerativen Energien den Vorrang einräumt. Von Buchholz soll ein Signal ausgehen", betont Björn Gehrs. Er verweist darauf, dass in kaum einer anderen Gemeinde in der Umgebung in den vergangenen Jahren ähnlich grosse Erfolge bei der Produktion von Strom aus regenerativen Energien erzielt wurden, wie in der Gemeinde Buchholz/Aller. Obwohl die Gemeinde nur über ein kleines Gemeindegebiet und eine Einwohnerzahl von rd. 2100 Einwohner verfügt, wird allein im Windpark Buchholz Strom für rd. 30.000 private Haushalte produziert. Hinzu kommt, das Kraftwerk an der Aller in Marklendorf, das aus Wasser Strom produziert Auch bei der Errichtung des neuen Dorfgemeinschaftshauses mit der Holzhackschnitzel.Anlage wurden neue Wege beschritten und heimischen Energien der Vorrang eingeräumt. Der Antrag sieht ausserdem vor, den Kontakt mit den anderen Kommunen im Aller-Leine-Tal aufzunehmen. Dies erfolgt mit dem Ziel einen gemeinsamen Strombezug aus regenerativen Energien zu erreichen und damit Kostenvorteile zu erzielen. Ggf. kann die neu zu gründende Energiegenossenschaft Aller-Leine-Tal eine Koordinierungsfunktion übernehmen.