Vorsicht im Internet besser als Nachsicht

Frau Wiebe, Herr Behrens und Frau Rohmann von der KGS Schwarmstedt.

Schüler an der KGS werden im Umgang mit dem Internet geschult

Schwarmstedt. Oft recht unbekümmert stellen Jugendliche persönliche Daten oder Fotos von sich ins Internet, ohne dabei zu bedenken, welche Folgen das haben kann: Bei späteren Bewerbungen können zu später Stunde geschossene Partybilder alles andere als gute Eindrücke beim potenziellen Arbeitgeber hinterlassen, der sich eventuell auch online über seine Bewerber informiert. Und Mobbing unter Klassenkameraden macht leider auch vor dem Internet nicht halt, hat aber gerade im Netz die weitreichendsten Folgen.
Um die Schüler für diese Gefahren zu sensibilisieren und ihnen Hilfestellung für den Umgang mit dem Internet an die Hand zu geben, sind am 25. und 26. Februar die sieben Klassen des sechsten Jahrgangs der KGS Schwarmstedt von Mitarbeitern der Organisation „smiley e.V.“ geschult worden. Anhand sogenannter „Mediennutzungsleitfäden“ wurde erörtert, welche Daten und Bilder man von sich im Internet preisgeben kann und welche besser nicht. Vor allem für das derzeit beliebteste soziale Netzwerk „facebook“ wurden verschiedene Beispielseiten diskutiert. Darüber hinaus wurden auch die Persönlichkeitsrechte jedes Einzelnen thematisiert, unter deren Zuhilfenahme man sich gegen Mobbing und üble Nachrede im Internet zur Wehr setzen kann.
Initiiert wurde die diesjährige Schulung von der Realschulzweigleiterin Hildegard Rohmann, die sich der Betreuung des Projektes angenommen hat. Finanzielle Unterstützung erhielt die KGS zum wiederholten Male vom Präventionsrat der Samtgemeinde Schwarmstedt, für den Herr Behrens die Schulung begleitete, sowie von Frau Wiebe, der Vorsitzenden des Fördervereins der Schule. Alle Beteiligten waren sich darin einig, dass diese nun schon seit mehreren Jahren etablierte Präventionsarbeit auch zukünftig fortgesetzt werden soll.