Votum für Erhalt und Ausbau

Uwe Heinsius (von links), Stephan Meinheit, Hiltrud Fischer, Henrik Rump und Joachim Plesse freuen sich über die große Bürgerbeteiligung zur Befragung Marklendorfer Mühlenweg.

Bürgerumfrage der CDU zum Marklendorfer Mühlenweg

Marklendorf. Über den Marklendorfer Mühlenweg, der die beiden Gemeindeteile Buchholz und Marklendorf verbindet, der ein offizieller Bestandteil des Aller-Leine-Radweges ist, der mit zunehmenderVerkehrs- und Baustellenbelastung leider auch von vielen nicht ortsansässigen Verkehrsteilnehmern mittlerweile als günstige Umleitungsoption genutzt wird, wurde in den vergangenen Monaten und Jahren schon oft berichtet. Der Zustand, in dem sich der Mühlenweg seit Jahren befindet ist bedenklich. Risse im Asphalt, teilweise extreme Höhenunterschiede von der schmalen Fahrbahndecke zu den Seitenstreifen, starke Staubentwicklung gerade an den trockenen Sommertagen. Besonders die Radfahrer leiden unter den aktuellen Umständen.
„Wir haben oft über diesen für unsere Gemeinde immens wichtigen Verbindungsweg gesprochen und diskutiert und wir möchten eine dauerhaft zufriedenstellende Lösung finden. Hierbei ist uns wichtig, bürgernah zu handeln. Deswegen haben wir, die CDU-Fraktion, die Umfrage gestartet, um ein Stimmungsbild zu bekommen, was sich die Bürgerinnen und Bürger in unserer Gemeinde eigentlich vorstellen und wünschen“, so der Vorsitzende der CDU Buchholz/Marklendorf Joachim Plesse. Die CDU-Fraktion stellte fünf Möglichkeiten vor, deren Bandbreite von Ausbau bis Rückbau und Entwidmung reichte. Das Votum war eindeutig. Die größte Zustimmung erhielt Vorschlag drei: Ausbau, Verbreiterung der Fahrbahn mit Verkehrsberuhigung und Radweg auf der Fahrbahn mit 93 Stimmen. Mit 72 Stimmen ebenfalls sehr positiv angenommen wurde Vorschlag zwei: Erhalt im jetzigen Zustand, jährliche Ausbesserung und Errichtung eines zusätzlichen Fahrradweges abseits der Fahrbahn. Das Votum zeigte auch, dass die Optionen Rückbau (drei Stimmen) oder Entwidmung des Mühlenweges (15 Stimmen) deutlich weniger Zustimmung unter den  Bürgern finden.
Die Umfrageergebnisse wurden durch Joachim Plesse und Ratsmitglied Otto Holze persönlich an Samtgemeindebürgermeister Björn Gehrs im Rathaus überreicht. Gehrs wies darauf hin, dass nun die Politik gefordert sei, mit entsprechenden Anträgen auf Samtgemeindeebene Maßnahmen voranzubringen. Seitens der Verwaltung seien keine Vorschläge in dieser Richtung geplant. Plesse zeigt sich sehr überaus zufrieden mit der Umfrage. „Wir freuen uns sehr über die rege Beteiligung der Bürger. Wir haben insgesamt 201 Rückmeldungen erhalten. Es gibt nun ein klares Meinungsbild, auf dem wir aufbauen können. Eine Umsetzung von Maßnahmen von heute auf Morgen ist sicherlich utopisch, aber wir versprechen, dass wir an diesem Thema dranbleiben und zielgerichtet auf eine tolle Lösung hinarbeiten werden“, gibt sich Plesse zuversichtlich.