Wieweit ist Digitalpakt umgesetzt?

SPD und Grüne fragen im Samtgemeinderat nach

Schwarmstedt. Wie weit ist der Digitalpakt bereits in den Grundschulen der Samtgemeinde Schwarmstedt umgesetzt? Diese Frage hat die SPD-Grüne-Gruppe im Samtgemeinderat an die Verwaltung gestellt und eine Übersicht der Maßnahmen des Digitalpaktes an den Schulen der Samtgemeinde erhalten. Die Verwaltung hat einen periodisierten Jahresplan bis in das Jahr 2024 aufgestellt und arbeitet diesen nun ab. Demnach sollen zunächst an den Schulen die nötige technische Infrastruktur, wie zum Beispiel WLAN eingerichtet werden, bei zwei Grundschulen ist dieses bereits abgeschlossen, die anderen folgen in den Sommerferien, sodass nun die Installation von End- und Anzeigegeräten gestartet wurde. Im Zuge der Coronakrise habe man für alle Grundschulen IServ-Lizenzen beschafft. Hierbei handelt es sich um digitale Schulplattform, die das digitale Lernen unterstützt. Die interaktiven Tafeln, auch Whiteboard genannt, werden raumdeckend für alle GS beschafft oder erneuert, bei diesem Vorhaben wird der Landkreis Heidekreis logistisch unterstützen. Alle Schritte wurden in enger Abstimmung mit den Schulleitungen unter Berücksichtigung der örtlichen Besonderheiten vorgenommen.
Darüber hinaus hat die SPD-Grüne Gruppe im Samtgemeinderat eine Umfrage bei allen Schulleitungen durchgeführt, um zu erfahren, wo der Schuh drückt, wo es im Bereich der Digitalisierung der Grundschulen noch hakt. Insbesondere wünschen sich die Schulleitungen eine noch weitergehende Ausstattung mit IPads, digitale Lehrer-PC-Arbeitsplätze und den Ersatz der alten – schon vor Jahren – angeschafften Whiteboards. Die Liste hat die SPD-Grüne-Gruppe jetzt in die Haushaltsberatungen eingebracht, damit im Schulausschuss, aber auch im Samtgemeinderat, darüber beraten werden kann.
„Wir haben mit dem von der Bundes- und Landesregierung aufgelegten Digitalpakt die einmalige Chance unsere Grundschulen zukunftssicher im Bereich der Digitalisierung auszustatten“, so der stellvertretende. Gruppensprecher Metin Colpan. „Gleichzeitig müssen wir schauen, ob alle Schüler mit den entsprechenden Endgeräten ausgestattet sind“, ergänzt Gruppensprecher Jürgen Hildebrandt und stellt fest, „dass wir gerade bei unseren Grundschulen auf einem guten Weg der Digitalisierung sind“.