Willkommen in der KGS

Undine Lohmann, Lisa Geistlinger, Thomas Hähne, Timo Heiken, Janine Wittenburg (verdeckt), Jens Weber, O. Sta, Stefan Lux, Dörthe Frech und Hildegard Rohmann (von links nach rechts) sind gespannt auf die neuen Schüler/innen.

Was ist das Besondere an der Wilhelm-Röpke-Schule?

Schwarmstedt. In der Wilhelm-Röpke-Schule, der Kooperativen Gesamtschule in Schwarmstedt, ist die Mensa auch in diesem Jahr bei der Einschulungsfeier wieder rappelvoll. Sieben Klassen werden neu in die Schulgemeinschaft aufgenommen.
Und wohl jeder, der an der stimmungsvollen Feier zu Beginn des neuen Lebensabschnitts teilnimmt, freut sich, dazuzugehören. Die Begrüßungsrede des Gesamtschuldirektors Tjark Ommen lässt keine Zweifel aufkommen, es ist etwas Besonderes ein Röpkianer zu sein. So beginnt Ommen wie so oft seine Rede mit einem Satz von Namensgeber Wilhelm Röpke, dem großen Wirtschaftsökonomen und Ratgeber Ludwig Erhards, der als Sohn Schwarmstedts seit dem Sommer auch als Statue vor der Schule steht. „Der Mensch lebt nicht von Radios, Autos und Kühlschränken, sondern von der ganz unverkäuflichen Welt jenseits des Marktes, von Würde, Schönheit, Poesie, Anmut, Ritterlichkeit, Liebe, Freundschaft, von Unberechnendem über den Tag und seine Zwecke Hinausweisendem.“ Dieser Satz, der Leitsatz, aus dem das Leitbild der Schule entwickelt wurde, wird von Ommen für die Neuankömmlinge und ihre Eltern und Angehörigen erläutert. Er macht den Gästen klar, dass es an der Wilhelm-Röpke-Schule nicht nur um Rechnen, Schreiben und Sachinformationen geht, sondern dass es der Schule genauso wichtig ist, ihre Schülerinnen und Schüler auch darüber hinaus weiter zu bringen. Ommen formuliert das Ziel, die jungen Menschen „zu selbstbewussten und starken und wissenden Menschen zu machen“. Wenn Ommen sich an die Fünftklässler wendet und sagt: „Das besondere an unserer Schule ist das Zusammengehörigkeitsgefühl aller. Ihr seid nun ein Teil von uns und wir werden uns nach Kräften bemühen, dass ihr viel lernt und dass es euch bei uns gut geht.“ fühlen sich alle herzlich willkommen. Wenn Ommen sich an die Eltern wendet, sich für das Vertrauen bedankt, das man der Angebotsschule entgegenbringt, die ja von niemandem besucht werden muss, dann merken die Eltern, dass an der KGS nicht nur schulzweigübergreifend gearbeitet wird, sondern dass auch Eltern, Schüler und Lehrer ein Team bilden. Wenn Ommen fortfährt: „Wir laden Sie ein, mit uns gemeinsam die Schule zu verändern und zu entwickeln. Dies wird nicht immer ohne Stress gehen, aber eines kann ich Ihnen versichern: Sie wollen das Beste für Ihr Kind und wir wollen das auch.“, dann nehmen die Eltern ihm dies ab und wissen jetzt ganz sicher, dass sie die richtige Schule für ihr Kind gewählt haben.
Darüber hinaus wird auf der Einschulungsfeier deutlich, dass die Schule den Schülerinnen und Schülern viele tolle Angebote macht. So spielen die Schülerinnen und Schüler der Bläsergruppe der 6. Klassen unter der Leitung von Urte Tuntke schwungvoll auf und die Mädchenband unter der Leitung von Andrea Longolius präsentiert Rockinterpretationen. Im Ganztagsbereich der Schule gibt es drei weitere Bläser- und zwei Streichergruppen, viele Sport-und Kunstangebote und vieles mehr. Elternvertreter Hermann Heinemann und Schülersprecherin Luisa Grosso begrüßen die Anwesenden und werben für die Gremienarbeit, die an der KGS so erfolgreich ist. Drei Sozialpädagogen, Gabriele Wolters, Nicole Frühauf und Christian Biringer und Hanna Knoop als Leiterin des Projekts „Soziales Lernen“ zeigen auf, dass die Schule bemüht ist, nicht zu vermeidende Konflikte professionell und schnell zu lösen. Christiane Wiebe als 1. Vorsitzende des Eltern- und Förderkreises ermuntert die Eltern in diese wichtige Gruppe einzutreten.
Und als dann die drei Schulzweigleiter Jens Weber (Hauptschulzweig), Hildegard Rohmann (RS) und Timo Heiken (Gym) nach kurzen Begrüßungsworten ihre sieben Klassenlehrer/innen auf die Bühne holen, ist auch hier der Teamgedanke deutlich zu sehen. Während die Lehrkräfte mit „ihren Kindern“ in die neuen Klassenräume gehen, verweilen die Angehörigen in der Mensa und freuen sich über den gelungenen Start ihrer Kinder.in den neuen Lebensabschnitt.