Wohin mit so viel Abfall?

Staunend standen die Kinder vor den riesigen Abfallbergen bei der ARS GmbH. Sie erfuhren vom Mitarbeiter Andreas Rihn, der ihre Fragen geduldig beantwortete, allerlei Wissenswertes über Abfallverwertung.

Schwarmstedter Grundschüler beschäftigen sich mit aktuellem Thema

Schwarmstedt. Die Meere drohen im Plastik zu ersticken, die Natur wird zurückgedrängt und zugemüllt, Zeit, endlich zu handeln. Daher beschäftigten sich auch die Grundschüler der Wilhelm-Röpke-Schule Schwarmstedt mit dem Thema „Abfall“. Alle Schüler der ersten bis vierten Klassen versuchten in einer Projektwoche auf unterschiedliche Art und Weise Herkunft, Trennung, Beseitigung, Umgang und Vermeidung von Abfall auf die Spur zu kommen. Die einen sammelten Müll und stellten dabei erschrocken fest, dass zwischen Grundschulhof und Hallenbadparkplatz allein ein halber Müllsack zusammenkam, obwohl dort erst kürzlich der „Grünstreifen“ entlang des Fußweges mit Rindenmulch abgedeckt worden war. Andere Kinder ließen sich bei der Firma ARS Abfall- und Rohstoffrecycling GmbH erklären, was mit den Abfällen passiert und wie damit auch Geld verdient werden kann. Alle Klassen griffen die Thematik von Mülltrennung und Müllvermeidung praktisch auf, sprachen Themen wie Gefahren für Mensch, Natur und Umwelt durch zunehmende Vermüllung sowie Änderung des Einkaufsverhaltens altersgerecht an. Aber auch dem Trend vom „upcycling“ wurde nachgegangen, beispielsweise durch Basteln einer Geldbörse aus gebrauchten und gereinigten Tetrapaks. Die Schüler waren mit großem Interesse bei der Sache, stellten viele Fragen und wurden sensibilisiert für ein wichtiges Thema heutiger Zeit, so dass künftig – hoffentlich – nur noch selten Plastikflaschen im Restmüll-Abfalleimer der Klassenzimmer landen, Apfelkrotzen den Weg auf den Kompost finden und der Pausenhof frei von Tetrapaks und Schokoriegelpapier bleibt.