Zweiter Betriebeabend an der KGS Schwarmstedt

Die Teilnehmer vom 2. Betriebeabend an der KGS Schwarmstedt.
  Schwarmstedt. Am 7. Februar war es wieder soweit: Die KGS Schwarmstedt hatte an diesem Tag zum zweiten „Betriebeabend“ eingeladen, bei dem die Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen in gemütlicher Atmosphäre bei einem festlichen Abendessen auf ihre möglichen zukünftigen Arbeitgeber trafen. Das Organisationsteam um Gesamtschuldirektor Tjark Ommen, Hauptschulzweigleiter Jens Weber, den für die Berufs- und Studienorientierung zuständigen Fachbereichsleiter Arbeit/Wirtschaft-Technik Kay Kretzer sowie die kommissarische Didaktische Leitung Anja Bode konnten in der Mensa der Kooperativen Gesamtschule Schwarmstedt circa 50 Vertreterinnen und Vertreter von Betrieben und öffentlichen Einrichtungen begrüßen, die auf vielfältige Weise im Bereich der Berufs- und Studienorientierung mit der Schule kooperieren.
Die Schülerinnen und Schüler der neunten und zehnten Klassen des Hauptschulzweiges sowie der zehnten Klassen des Realschulzweiges, die noch einen Ausbildungsplatz suchen, wurden eingeladen. Bei der Auswahl der Betriebe verwendete man die Listen der vergangenen Betriebspraktika und der Betriebe, die an den schuleigenen Berufsinformationstagen für die Sekundarstufe I und die Oberstufe, BIT und OBIT, teilnehmen oder die Betriebe, die im Rahmen der Projekte Job2gether, Patenmodell oder der Röpke-Schüler-Genossenschaft mit der Schule zusammenarbeiten.
Schulassistent Stefan Risse koordinierte die Technik und die Bewirtung der Schülerinnen und Schüler sowie der Vertreter aus Wirtschaft und Politik. Unterstützt wurde er dabei vom Schul-Technik-Team mit Jonas Fischer und Jan Tegtmeyer, den FSJlern sowie dem Mensateam um Hauswirtschaftsmeisterin Marietta Pfiffner. Im Sekretariat war vorrangig Doris Harries für die Einladungen und Listenführungen mit dabei. Ein Team, das ganze Arbeit leistete.
Nachdem beim ersten Betriebeabend von Kay Kretzer über die vielfältigen Chancen und Möglichkeiten berichtet wurde, die die KGS ihren Schülerinnen und Schülern in Bezug auf die Berufs- und Studienorientierung bietet, beschränkte man sich in diesem Jahr im Verlauf des Abends mit der Präsentation der Röpke-Schüler-Genossenschaft auf einen einzelnen Baustein des Gesamtkonzepts. Der Vorstandsvorsitzende Kai Hardekopf, Schüler einer zehnten Realschulklasse, und Vorstandsmitglied Rebecca Heinemann, Schülerin einer neunten Realschulklasse, stellten sehr anschaulich und unterhaltsam die Ziele, die Funktionsweise und die einzelnen Schülerfirmen der Röpke-Schüler-Genossenschaft vor.
All das kam bei den Vertretern der Betriebe und der öffentlichen Einrichtungen gut an. Sie merkten, dass hier wirklich etwas getan wird, um die Schülerinnen und Schüler ins „wahre Leben“ zu begleiten und auf den Beruf vorzubereiten. Außerdem fanden sie Zeit für Gespräche, auch mit ihren eigenen Kolleginnen und Kollegen.
Die Schülerinnen und Schüler, die allesamt dem Anlass entsprechend chic angezogen waren, führten im Rahmen des parallel durchgeführten Speed-Datings interessante Gespräche und lernten an diesem Abend viel dazu. Der eine oder andere konnte auch seine Bewerbungsmappe an die Frau oder an den Mann bringen. So war der Abend für alle Schülerinnen und Schüler eine Vorbereitung auf aktuelle und zukünftige Bewerbungsverfahren, für manche der Schlüssel zu einem Praktikumsplatz und für andere vielleicht die erste Kontaktaufnahme für einen späteren Ausbildungsplatz.
Stimmungsvoller Höhepunkt waren dann die Auftritte der Nachwuchsband „Corazon“, die mit selbst komponierten und getexteten Liedern überzeugen konnte. Shanara und Jamie Lee Zorn, Marcel und David Kaluza passten hervorragend zur herzlichen stimmungsvollen Atmosphäre des Abends und ernteten viel Beifall.
Gesamtschuldirektor Tjark Ommen zeigte sich am Ende des Tages erneut sehr zufrieden mit der Veranstaltung und bedankte sich bei Gästen und Helfern für den schönen Abend. Die drei Ziele, die die Schule mit dem Abend verfolgt hat, wurden voll erreicht. Man wollte in erster Linie die Schülerinnen und Schüler und Betriebe zusammen bringen. Weiterhin sollte aber auch die Dankbarkeit der Schule den Betrieben gegenüber zum Ausdruck gebracht werden, da diese immer wieder mit hohem Engagement und auf vielfältige Weise die Schule bei ihren berufsorientierenden Maßnahmen unterstützen. Zuletzt sollte aber auch deutlich gemacht werden, „aus welchem Stall“ die Schülerinnen und Schüler der Wilhelm-Röpke-Schule kommen und was sie bereits können, wenn sie in die Betriebe kommen.
Die Schule freut sich bereits jetzt auf die dritte Auflage des Betriebeabends im nächsten Jahr.