Drei Einsätze auf der A 7 für die Feuerwehr Schwarmstedt

Die Schwarmstedter Feuerwehr auf der A7 im EInsatz.

Gleich zu Beginn der Urlaubswochen musste die Freiwillige Feuerwehr Schwarmstedt zu drei Einsätzen auf der A 7 ausrücken

Schwarmstedt. Gleich zu Beginn der Urlaubswochen musste die Freiwillige Feuerwehr Schwarmstedt zu drei Einsätzen auf der A 7 ausrücken. Am Montag, 4. Juli, hatte ein LKW durch die Beschädigung mindestens einer Reifenkarkasse auf der Fahrbahn aufgesetzt und sich hierbei Schäden an der Tankanlage zugezogen. Hierdurch lief in größeren Mengen Dieselkraftstoff aus. Der verunfallte Lkw kam auf einem Standstreifen zum stehen. Personen kamen nicht zu Schaden. Die alarmierten Einsatzkräfte pumpten mit Hilfe einer Umfüllpumpe mehrere hundert Liter Kraftstoff aus der defekten Tankanlage in entsprechende Behältnisse um und dichteten die Tankanlage notdürftig ab. Ferner wurde der bereits ausgelaufene Kraftstoff mit Ölbindemittel abgestreut. Trotz des schnellen Eintreffens der Einsatzkräfte konnte es nicht verhindert werden, dass mehrere Liter Kraftstoff ins Erdreich eindringen konnten. Die untere Wasserbehörde ließ entsprechende Gegenmaßnahmen vornehmen. Während der Einsatzarbeiten war eine Spur voll gesperrt.
Am Mittwoch, 6. Juli, war ein Pkw aus unbekannter Ursache in Brand geraten und auf dem Standstreifen zum Stehen gekommen. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand der Pkw bereits in Vollbrand. Ferner hatte sich das Feuer auch schon auf den anliegenden Seitenraum/Grünstreifen ausgebreitet. Umgehend wurde die Brandbekämpfung mit Wasser (später Schaum) vorgenommen und eine weitere Ausbreitung des Feuers verhindert. Am Fahrzeug entstand Totalschaden. Personen kamen nicht zu Schaden. Der verunfallte Pkw wurde nach Abschluss der Löscharbeiten von einem hiesigen Abschleppunternehmen abtransportiert. Standsteifen und Fahrbahn wurden von den alarmierten Einsatzkräften notdürftig „gereinigt“. Während der Einsatzarbeiten war eine Spur voll gesperrt.
Ebenfalls am 6. Juli kam es zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person. Insgesamt drei Lkw waren hierbei in einen Auffahrunfall verwickelt, wodurch insgesamt zwei Fahrzeugkabinen vollständig zerstört wurden. Die zunächst eingeklemmten Personen konnten jedoch von dem vor Ort befindlichen Rettungskräften ohne das hydraulische Rettungsgerät der Feuerwehr aus ihrer Zwangslage befreit werden, so dass von den Einsatzkräften „nur“ nach Tragehilfe geleistet werden musste. Durch den Unfall traten große Mengen Dieselkraftstoff aus, welcher mit Hilfe von Ölbindemittel gebunden wurde. Ferner wurde das weitere Eindringen von schädlichen Flüssigkeiten in das am Seitenrand befindliche Umland bestmöglich verhindert. Erschwerend kam hierbei hinzu, dass einer der verunfallten Lkw Ölgebinde mit insgesamt circa 6.400 Liter geladen hatte, welche durch den Unfall teilweise auf die Fahrbahn geschleudert und hierdurch zum Teil leck geschlagen waren. Mit Hilfe einer Umfüllpumpe wurden außerdem mehrere hundert Liter Kraftstoff aus den verunfallten Fahrzeugen in entsprechende Behältnisse umgefüllt. Während der Einsatzarbeiten war der betroffene Autobahnabschnitt voll gesperrt.