aha sammelt Gelbe Säcke im Umland weiter wie gewohnt

ALBA Niedersachsen-Anhalt GmbH tritt vom Vertrag zurück

Region. Am 20. Dezember, unterzeichnete Kornelia Hülter als Geschäftsführerin von aha den Vertrag zur Sammlung der Gelben Säcke im Umland der Region Hannover. Auf der Grundlage eines entsprechenden Beschlusses der Regionsversammlung hatte der erste Regionsrat Axel Priebs in der Sitzung der Verbandsversammlung Grünes Licht gegeben. Das Duale System Deutschland (DSD) als Auftraggeber der Dienstleistung hatte aha kurzfristig ein Angebot unterbreitet, nachdem der ursprüngliche Vertragspartner ALBA Niedersachsen-Anhalt GmbH vom Vertrag zurück getreten war. Damit ist ein wochenlanger Verhandlungsprozess, bei dem aha zwischenzeitlich als Subunternehmer für den privaten Entsorger aus Berlin tätig werden sollte, endgültig beendet. Matthias Redeker, Geschäftsführer der ALBA Niedersachsen-Anhalt GmbH: „Nach Kenntnis der Details vor Ort haben wir festgestellt, dass der Auftrag für uns wirtschaftlich nicht durchführbar ist. Daher haben wir den Auftrag an das ausschreibende Duale System Deutschland zurückgegeben.“ Die Bürgerinnen und Bürger der Region Hannover bekommen ab Januar aus erster Hand den gewohnt guten und zuverlässigen Service von aha. Nach dem ursprünglichen Verlust des Auftrags im September hatte sich aha als kommunaler Entsorger weiterhin gesprächsbereit gezeigt und sich zu einer Kooperation mit ALBA bereiterklärt, um die Arbeitsplätze von 55 Mitarbeitern und das Serviceniveau für den Bürger zu erhalten. Personal, Fahrzeuge und Einsatzpläne waren daher sofort einsatzfähig, als ALBA ankündigte, den Auftrag nicht erfüllen zu wollen. „So kurz vor dem Leistungsstart sind wir mit unserer bestehenden Infrastruktur und den erfahrenen Mitarbeitern der einzige, der diesen Auftrag wirtschaftlich bewältigen kann“, erklärt aha-Geschäftsführerin Kornelia Hülter. Das DSD gewährt für die Dienstleistung die Konditionen des ursprünglich genehmigten Subunternehmervertrages mit ALBA. Ab Januar wird aha also weiter an den gewohnten Tagen die Leichtverpackungen in der Region Hannover einsammeln. Außerdem werden die Säcke unverändert über die bekannten Geschäfte und Einrichtungen verteilt. Neu ist, dass die Umlandbewohner die Leichtverpackungen nicht mehr in der O-Tonne sammeln können. Die neuen Vorgaben des Dualen Systems Deutschland lassen dies nicht zu. Zudem hat der Pilotversuch im Umland gezeigt, dass der Inhalt wertvoller ist, wenn er nicht durch Essensreste von Verpackungen verschmutzt wird.