Ausbildungs-Aktion zur Herz-Lungen-Wiederbelebung in der Region Hannover Die ersten Momente können Leben retten

Region. Es kann jederzeit und überall passieren – auf der Straße, im Pflegeheim, in den eigenen vier Wänden. Ein Mensch bricht zusammen, ist bewusstlos, regungslos. Vielleicht in Folge eines Herzinfarkts oder eines Schlaganfalls. Was ist nun zu tun? Was zu beachten? Welche Handgriffe sind nötig?
„Die richtige Versorgung in der Phase zwischen Ereignissen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall und dem Eintreffen der Rettungsdienste erhöht deutlich die Überlebens- und Heilungschancen der betroffenen Menschen“, sagt Dr. Hans-Bernhard Behrends, Leiter des Fachbereichs Gesundheit der Region Hannover. Vielen Ersthelfern, so der Amtsarzt, fehlen aber oft die Routine und manchmal auch die Sicherheit, beherzt Erste Hilfe zu leisten.
Aus diesem Grund hat die Region Hannover zusammen mit den Rettungsdiensten in der Region ein Schulungsprogramm zur Herz-Lungen-Wiederbelebung aufgestellt. „Hand aufs Herz“ heißt die Aktion, die vom 5. bis zum 26. November 2011 regionsweit in sieben Kommunen angeboten wird – von Neustadt am Rübenberge bis Burgdorf, von Springe bis Langenhagen. In kompakten, jeweils dreistündigen Lehreinheiten zeigen Profis von den Rettungsdiensten, wie man sich als Ersthelfer richtig verhält und Herz und Lunge wiederbelebt.
Die Schulungen finden jeweils sonnabends von 10 Uhr bis 13 Uhr oder von 14 Uhr bis 17 Uhr statt. Die Kurse richten sich an alle, aber besonders auch an ältere Menschen und Angehörige so genannter Risikogruppen – Menschen, die zum Beispiel übergewichtig sind oder unter Bluthochdruck leiden. Die Teilnahmegebühr beträgt 15 Euro. An der Aktion beteiligen sich der Arbeiter Samariter Bund e.V., das Deutsche Rotes Kreuz, die Krankenbeförderung KBH, KTD Grün-Weiß GMBH, der Malteser Hilfsdienst e.V. und das Medizinische Bildungszentrum Nord GmbH (mebino).
Weitere Informationen und Anmeldungen beim Fachbereich Gesundheit der Region Hannover unter Telefon (05 11) 6 16-4 89 53. Anmeldungen auch direkt vor Ort bei den Rettungsdiensten unter den unten angegebenen Telefonnummern.