„Babyboom“ im Weltvogelpark Walsrode

Unter den strengen Blicken eines Elterntieres (links außen im Bild) erkunden die Schwarzkehl-Arassaris die Umgebung jenseits ihrer Nisthöhle. (Foto: Foto: Weltvogelpark Walsrode)

Nachzuchterfolg: Weltvogelpark freut sich über vier junge Schwarzkehl-Arassaris

Walsrode. Während in Deutschland die Geburtenrate seit Jahren auf einem niedrigen Niveau stagniert, können sich die Pfleger und Biologen des Weltvogelpark Walsrode über weiteren Vogelnachwuchs freuen. Fast zeitgleich mit den Riesentukanen wurde ein Schwarzkehl-Arassari-Paar Eltern von vier Jungtieren. Mit lauten Bettelrufen machen die kleinen Kerle auf sich aufmerksam und sorgen so dafür, dass die wachsamen Alttiere sie nicht aus den Augen lassen und stets mit Futter versorgen.Der Weltvogelpark ist besonders stolz auf den quirligen Schwarzkehl-Arassari-Nachwuchs, weil dieser aus einer sogenannten Naturbrut stammt und nicht durch Menschenhand aufgezogen wurde. Die Jungtiere erlernen so das natürliche Verhalten von ihren Eltern und werden nicht auf
Menschen geprägt. Die Nachzucht war in diesem Fall gleich beim ersten Versuch erfolgreich – die Elterntiere sind erst seit einem Jahr im Weltvogelpark zuhause. „Wir freuen uns sehr, dass es uns in kurzer Zeit gelungen ist, gleich vier Schwarzkehl-Arassari-Jungen bei uns im Weltvogelpark Walsrode aufzuziehen“, so Biologin Anne Hoppmann. Dass gleich der erste Nachzuchtversuch erfolgreich
war, macht die Weltvogelpark-Biologin und ihr Team besonders stolz. Das ursprüngliche Verbreitungsgebiet der Schwarzkehl-Arassaris liegt in Südamerika. Im Weltvogelpark Walsrode können die Besucher die Jungtiere in den Südamerika-Volieren nahe des Lori-Atriums bei ihren ersten Ausflügen beobachten. Weitere Informationen unter www.weltvogelpark.de