Caren Marks im Dialog mit den Gleichstellungsbeauftragten in Berlin

Caren Marks (Mitte) konnte gleich zwei Gleichstellungsbeauftragte in Berlin begrüßen.
Region. Zu einer Veranstaltung mit dem Titel „Gerechter Lohn und Gute Arbeit: Das haben Frauen verdient“ hat die SPD-Bundestagsfraktion die kommunalen Gleichstellungsbeauftragten nach Berlin eingeladen. Zentrale Themen waren die Entgeltdiskriminierung sowie die Beschäftigungssituation von Frauen in Minijobs und im Niedriglohnbereich. Die SPD-Bundestagsabgeordnete Caren Marks, die als frauenpolitische Sprecherin ihrer Fraktion die Veranstaltung mit organisierte, konnte zwei Gleichstellungsbeauftragte aus ihrem Wahlkreis begrüßen. Anne Kirchenbüchler aus Langenhagen und Mona Achterberg aus Isernhagen waren der Einladung gefolgt. Sie und ihre Kolleginnen aus dem ganzen Bundesgebiet trugen ihre Praxiserfahrungen zur Diskussion um ein Entgeltgleichheitsgesetz ein, das die Lohndiskriminierung bekämpfen soll. Außerdem brachten sie Lösungsansätze und Anregungen zur Situation von Frauen im Niedriglohnbereich ein. Einigkeit bestand darüber, dass gerade Frauen von prekärer Beschäftigung und damit später von Altersarmut betroffen sind. Dem müsse entgegen gewirkt werden. Caren Marks versprach, die engagierten und sachkundigen Diskussionsbeiträge der Gleichstellungsbeauftragten in die weitere politische Arbeit einzubringen. "Zur Verwirklichung der Gleichberechtigung müssen wir zusammenarbeiten", betonte sie. Der Durchsetzung von gleichem Lohn für gleiche und gleichwertige Arbeit komme dabei eine Schlüsselrolle zu.