CDU fordert qualifiziertes Personal bei Bus-Subunternehmen

Region. „Die Fahrgäste der Omnibusse haben einen Anspruch darauf, von qualifiziertem Personal gefahren zu werden, egal ob von RegioBus bzw. üstra selbst, oder von Subunternehmen“, erklärt Oliver Brandt, verkehrspolitischer Sprecher der CDU-Regionsfraktion.
Aus diesem Grund hat Brandt den Regionsgremien einen Antrag zur Beschlussfassung vorgelegt, mit dem die Anforderungen an das Personal von Subunternehmen an die Anforderungen im Schulbusverkehr angeglichen werden sollen.
Im Schulbusverkehr müssen die Fahrer bspw. nach Vollendung des 60. Lebensjahres durch ein arbeitsmedizinisches Gutachten nachweisen, dass Ihre Belastbarkeit, Orientierungsleistung, Konzentrationsleistung, Aufmerksamkeitsleistung und Reaktionsfähigkeit noch im erforderlichen Umfang gegeben ist.
„Im Sinne der Sicherheit für die Fahrgäste dürfen keine Unterscheidungen bei der Qualifikation gemacht werden, das kann sich ein regionseigenes Unternehmen wie RegioBus nicht erlauben“, merkt Brandt an.
Rund 8,3 Mio. km (34 % aller Buskilometer) wurden alleine im Jahr 2010 von Subunternehmern für RegioBus gefahren. Da viele tausend Fahrgäste transportiert werden, muss die Sicherheit stimmen. Darum ist eine Angleichung der Qualifikation an die der Schulbusfahrer unumgänglich.
Diese erhöhten Anforderungen sollen künftig vertraglich mit den Subunternehmen vereinbart werden.
Er hofft, dass das auch die anderen Fraktionen in der Regionsversammlung dies so sehen. „Beim Thema Sicherheit kann es keine zwei Meinungen geben“, fügt Brandt abschließend an.