CDU und FDP bringen Resolution zur Tierhaltung ein

Region. „Wir bekennen uns zu einer modernen und leistungsfähigen Landwirtschaft, allerdings nicht ohne wenn und aber.“ Dies erklärt Eberhard Wicke, Vorsitzender der CDU-Fraktion Region Hannover, zur Resolution zu Tierhaltungshaltungsanlagen. Diese Resolution wird gemeinsam mit der FDP-Fraktion zur morgigen Sitzung des Umweltausschusses eingebracht.
Der Schutz von Tier, Mensch und Natur steht für beide Fraktionen nach wie vor an erster Stelle. „Dazu können und müssen alle Ihren Beitrag leisten, schlussendlich auch der Verbraucher“, fügt Dieter Lüddecke, Vorsitzender der FDP-Fraktion Region Hannover, hinzu.
Die Resolution von CDU/FDP richtet sich auch an die eigenen Reihen in Bund und Land, von denen u. a. ein stärkeres Engagement im Tierschutz und im Baurecht gefordert wird. „Der Tierschutzplan Niedersachsen ist gut, eine schnellere Umsetzung wäre aber wünschenswert“, merkt Wicke an.
Lüddecke macht sich auch für eine Pflicht zur Kennzeichnung der Produkte stark, aus der die Haltungsform erkennbar ist. „Das schafft Transparenz beim Verbraucher“.
Aber auch die Region kann ihren Beitrag leisten, in dem keine Vorranggebiete für gewerbliche Anlagen ausgewiesen werden. Damit werde Tür und Tor für die wirklichen großen Anlagen geöffnet und der heimischen Landwirtschaft das Entwicklungspotenzial genommen.
„Wir wollen zur sachlichen Diskussion zurückkommen und uns nicht dem Populismus anschließen“, resümieren die beiden Fraktionsvorsitzenden.