„Das Klinikum ist zukunftsfähig“

Region und Geschäftsführung des Klinikums nehmen Stellung

Region. Zur aktuellen Medienberichterstattung über das Klinikum Region Hannover (KRH GmbH) erklären Regionspräsident Hauke Jagau, die Vorsitzende des Aufsichtsrates Andrea Fischer sowie die Geschäftsführer der KRH GmbH, Prof. Diethelm Hansen und Norbert Ohnesorg: „Das Klinikum Region Hannover hat sich über Jahre erfolgreich in einem schwierigen Marktumfeld behauptet. Gleichzeitig sind sich Gesellschafter, Geschäftsführung aber auch die Gremien der Region sowie der Aufsichtsrat insbesondere aufgrund des Jahresergebnisses 2012 sowie des voraussichtlichen Ergebnisses 2013 einig über die Notwendigkeit der Umsetzung eines konsequenten Konsolidierungskurses. Die Geschäftsführung hat daher im Jahr 2013 ein Zukunfts- und Konsolidierungsprogramm II (KuZ II) erarbeitet, das bereits erste positive Wirkungen entfaltet hat. Mit dem im Aufsichtsrat einstimmig beschlossenen Wirtschaftsplan 2014 und der dazugehörigen Mittelfristplanung ist der Konsolidierungskurs operationalisiert und mit konkreten Maßnahmen unterlegt worden. Damit ist die Basis für eine schrittweise Verbesserung der Jahresergebnisse gelegt. Auf der Grundlage der Mittelfristplanung wird das Unternehmen im Jahr 2017 die Rückkehr in die Gewinnzone geschafft haben. Das sehr ambitionierte KuZ II, dessen erfolgreiche Realisierung den Schulterschluss von Gesellschafter, Geschäftsführung und Beschäftigten erfordert, ist damit zugleich das entscheidende Instrument um das gemeinsame übergeordnete Ziel zu erreichen: Die dauerhafte Sicherung einer qualitativ hochwertigen und wohnortnahen Krankenhausversorgung in öffentlicher Trägerschaft.
Teil der unternehmensstrategischen Gesamtausrichtung und im Konsolidierungsprogramm enthalten sind wichtige Investitionen in eine moderne bauliche und technische Infrastruktur. Insgesamt werden nach Abschluss dieses Modernisierungsprogramms Maßnahmen mit einem Gesamtvolumen von rund 450 Miollionen Euro realisiert sein (unter anderem der Neubau des Klinikums Siloah mit einem Volumen von etwa 200 Millionen Euro). Einige dieser Projekte konnten bereits abgeschlossen werden, andere befinden sich derzeit in der Umsetzung oder werden – wie etwa die Bauprojekte an den Standorten Gehrden und Großburgwedel – überplant. Diese Investitionen stehen grundsätzlich nicht in Frage. Sie sind Bestandteil einer an den Interessen der Patientinnen und Patienten ausgerichteten Zukunftsperspektive.
Eine zur Finanzierung entsprechender Investitionsvorhaben vielfach geübte – und auch unter Wirtschaftlichkeitsaspekten plausible – Praxis besteht darin, die einzelnen Projekte zunächst schrittweise zu finanzieren. Diesen Weg ist auch die KRH GmbH gegangen. Auf der Grundlage der zuletzt vorgelegten Mittelfristplanung wird derzeit die Schlussfinanzierung der geplanten Investitionen verhandelt. Die entsprechenden Kreditaufnahmen sind bereits in der Mittelfristplanung verarbeitet. Insoweit entstehende Belastungen aus Zinsen und Abschreibungen sind transparent gegenüber den Gremien dargelegt worden und können bei konsequenter Umsetzung des KuZ II vom Unternehmen aus eigener Kraft erwirtschaftet werden.
Im Vorgriff auf die in den kommenden Monaten zu verhandelnde und abzuschließende Endfinanzierung der Gesamtvorhaben war eine Zwischenfinanzierung in Höhe von knapp 30 Millionen Euro sicher zu stellen. Auch dieses Erfordernis ist gegenüber den Aufsichtsgremien bereits im vergangenen Jahr kommuniziert worden. Die zur Zwischenfinanzierung erforderlichen Maßnahmen sind zwischenzeitlich erfolgreich vereinbart worden. Die Zahlungsfähigkeit der KRH GmbH steht nicht in Frage.