„Der letzte Zug!“ oder: „Voll neben der Spur?“ JUGENDFILMTAGE der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zur Nikotin- und Alkoholprävention

Mehr als 2.000 Jugendliche besuchten die Jugendfilmtage in Hannover.
Region. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) präsentierte in Hannover mit Unterstützung des Verbandes der privaten Krankenversicherung (PKV) und in Zusammenarbeit mit dem Jugendschutz/Straßensozialarbeit – Stadt Hannover, Team Sozialpädiatrie und Jugendmedizin – Region Hannover, dem CinemaxX am Raschplatz sowie weiteren regionalen Partnerinnen und Partnern eine innovative Jugendaktion zur Suchtprävention. Aktuelle Spielfilme für Jugendliche, interessante Mitmach-Aktionen und jugendgerechte Medien machen die Jugendfilmtage „Nikotin und Alkohol – Alltagsdrogen im Visier“ zu einer attraktiven Kinoveranstaltung. Das Angebot ergänzt die bundesweiten Jugendkampagnen „rauchfrei“, „Na Toll!“ und „Alkohol? Kenn dein Limit.“ der BZgA. Mehr als 2.000 Jugendliche im Alter von zwölf bis 19 Jahren haben gemeinsam mit ihren Lehrkräften am 11. und 12. Oktober an der Aktion im im CinemaxX am Raschplatz in Hannover teilgenommen.
„Auf den Jugendfilmtagen sprechen wir mit Schulklassen gezielt über die
gesundheitlichen Folgen übermäßigen Alkoholkonsums und das Abhängigkeitspotenzial von Nikotin. Damit wollen wir die Entwicklung einer kritischen Haltung zu legalen Suchtmitteln fördern“, betont Prof. Dr. Elisabeth Pott, Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). Filme können wichtige Impulse setzen, damit sich Jugendliche mit dem Thema Alltagsdrogen auseinandersetzen. Dies gilt vor allem dann, wenn die Filminhalte in
der Schule vor- und nachbereitet werden. Daher bieten die BZgA und regionale Fachkräfte gemeinsam im Vorfeld eine Fortbildung für Lehrkräfte an. „Das Kino ist ein für Jugendliche attraktiver Freizeitort und eignet sich besonders für außerschulisches Lernen. Die Bundeszentrale freut sich sehr, dass das CinemaxX am Raschplatz die Jugendfilmtage aktiv unterstützen und ihr Know-how und die Räumlichkeiten zur Verfügung stellen“, so Prof.
Dr. Pott weiter.
Die Jugendfilmtage werden in Hannover in Zusammenarbeit mit folgenden Institutionen durchgeführt: CinemaxX am Raschplatz; Jugendschutz/Straßensozialarbeit – Stadt Hannover; Team Sozialpädiatrie und Jugendmedizin – Region Hannover; Team Jugendarbeit/ Jugendschutz – Region Hannover; alateen – Gruppe für Kinder, Jugendliche, Angehörige und Freunde von Alkoholiker/-innen; Anonyme Alkoholiker; drobs Hannover – Fachstelle für Sucht und Suchtprävention; Landesschulbehörde Standort Hannover; Neues Land – Fachstelle und Suchtprävention; Polizeidirektion Hannover-Prävention; Prisma –
Drogenberatungsstelle; Regionsjugendring Hannover; Stadtbibliothek Hannover.
Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung ist eine Fachbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit, Ostmerheimer Straße 220 in Köln, Telefon (02 21) 89 92-2 80 Fax: (02 21) 89 92-2 01, www.bzga.de, E-Mail: marita.voelker-albert@bzga.de.