Frühlingserwachen im Erlebnis-Zoo - Nachwuchs bei den Bennett-Kängurus

Nachwuchs bei den Kängurus im Erlebnis-Zoo Hannover. Foto: Erlebnis-Zoo Hannover
Region. Region. Am 24. März hat im Zoo die Sommer-Zeit mit vielen tierischen Highlights in allen sieben Themenwelten: In der Afrikalandschaft Sambesi gleiten die Boote wieder den Sambesi hinunter Richtung Abenteuer, vorbei an Flusspferden, Zebras und Giraffen. Im Dschungelpalast stellt die fünfköpfige Rüsselrasselbande alles auf den Kopf, auf dem Gorillaberg ist das am 11. März geborene Baby von Gorilladame Melima der Star, in Yukon Bay toben die Eisbären und Robben in den Wellen und auf Meyers Hof tummeln sich rot-bunte Husumer Protestferkel, schwarze Lämmer, Thüringer Waldziegen und Kaninchenkinder.
Tipp für Kinder: Im Kinderland Mullewapp beginnt am Wochenende wieder die Rodelsaison. Auf Tubes geht es auf den drei rasanten Rodelrampen „Wilde Sau“, „Hühnersause“ und „Mäuseflitz“ blitzschnell ins Tal.
Bei über 20 Shows und Fütterungen stellen die Tierpfleger die Tiere, ihre Charaktere und ihre besonderen Fähigkeiten vor – und verraten dabei so manche Anekdote. Unterhaltsamer kann Biologieunterricht nicht sein!
Die Sommersaison beginnt am 24. März und endet am 4. November. In der Sommersaison kostet der Zoospaß für Erwachsene 23 Euro, für Kinder von drei bis fünf Jahren 13 Euro und für Kinder von sechs bis 17 Jahren 16 Euro. Öffnungszeiten: 9 bis 18 Uhr. Aktuelle Show- und Fütterungszeiten unter www.zoo-hannover.de.
Kaum zeigt sich die Frühlingssonne, streckt der naseweise Nachwuchs der Bennett-Kängurus im Erlebnis-Zoo Hannover die Nase an die Luft. Während des kühlen Frühjahrs hatten sich die Kleinen ganz tief in den mütterlichen Beuteln versteckt, so dass nicht einmal Ohrenspitzen zu sehen waren. Nur die sechs verdächtigen Beulen in den Beuteln verrieten, welche Überraschung die Kängurus für den Frühling vorbereiteten: Ein hüpfendes „Sixpack“.
Jetzt ist es soweit: Wenn sich die Känguru-Mütter Patty, Selma, Bertha, Sandy, Polly und Sissy die Sonne auf den Bauch scheinen lassen, dauert es nicht lange, bis mindestens ein Mitglied des hüpfendes Sixpacks den Kopf aus dem Beutel streckt und ans Tageslicht kommt.
Ein Bennett-Baby wird nach 33 bis 38 Tagen nur zwei Zentimeter groß und 0,8 Gramm schwer geboren. Bei der Geburt ist das Junge nackt, taub und blind. Instinktiv krabbelt es in den mütterlichen Beutel und saugt sich dort an der Zitze fest. Bis zu acht Monate bleibt es im Beutel, bevor es anfängt, mit einem zaghaften Hüpfer Taschenflucht zu begehen und die Welt außerhalb des Beutels zu erkunden. Aber selbst danach hüpft das Jungtier immer wieder zurück oder streckt einfach den Kopf hinein, um zu trinken.
Die kleinen Bennett-Kängurus stellen sich den Besuchern in ihrer begehbaren
Anlage gern aus der Nähe vor. Wie nah, entscheiden die Beuteltiere selbst. Eine Taschenkontrolle werden sie zwar nicht zulassen, aber wenn man in die Hocke geht (die Kängurus sind nur knapp einen Meter groß), kann man den kleinen Tieren direkt in die Augen sehen.