Hannover Filmklappe 2014

Die Film-AG der Pestalozzi-Schule aus Burgwedel hat schon mehrfach bei der Filmklappe gewonnen. Hier präsentieren im Regionshaus die beiden Schüler Nils Möhring (2. von links) und Hermann van Rysselberghe (2. von rechts) mit Schuldezernent Ulf-Birger Franz von der Region Hannover und den Lehrern Janine Vocke (3. von links) und Nils Haunert (rechts) das Plakat des nächsten Wettbewerbs. Uwe Plasger (links) vom Medienzentrum der Region freut sich auf zahlreiche Beiträge.

Die besten Kurzfilme aus der Region

Region. Und Action! Die Medienzentren der Region Hannover und des Landkreises Celle suchen die besten Nachwuchsfilmer. Zum achten Mal loben sie den Kurzfilmwettbewerb „Hannover Filmklappe“ für Kinder und Jugendliche aus. Mitmachen können cineastische Einzelkämpfer, Film-AGn, Kindergartengruppen oder ganze Klassen von Schulen aus der Region Hannover oder dem Landkreis Celle.
Wichtigste Bedingungen für die Teilnahme: Die eingereichten Werke dürfen nicht länger als 15 Minuten sein, ihre Geschichte soll nachvollziehbar und der Einsatz filmgestalterischer Mittel erkennbar sein. Außerdem müssen die Beiträge in diesem Schuljahr entstehen oder entstanden sein. Wichtig ist außerdem, dass für die eingesetzte Filmmusik auch die Nutzungsrechte vorliegen. Einsendeschluss ist am 15. September 2014.
„Neben Lust am Erzählen und einem bisschen Gespür für gute Bilder brauchen Filmemacher vor allem eins: Zeit“, sagt Uwe Plasger vom Medienzentrum der Region Hannover. „Da für manche Filmteams das Schuljahr zu kurz war, haben wir den Einsendeschluss für die Beiträge auf Mitte September verschoben, so dass der Vorlauf bis zur Abgabe nun deutlich länger ist.“
Stärker noch als bisher begleitet das Medienzentrum die jungen Filmteams während des gesamten Produktionsprozesses – von der ersten Plot-Idee bis hin zur Nachbearbeitung am Schneidetisch. Dazu werden ab März in regelmäßigen Abständen Workshops zu verschiedenen Bereichen des Filmdrehs angeboten. Jeweils an einem Tag geben dann im Medienzentrum professionelle Filmschaffende Tipps und Tricks für das Drehbuchschreiben, für die Inszenierung oder für die Kameraführung.
„Wir wünschen uns, dass möglichst viele junge Filmteams dieses Angebot in Anspruch nehmen“, so Uwe Plasger. „Die Jugendlichen profitieren von den Workshops nicht nur in filmtechnischer Hinsicht, sie können mit den Experten auch über mögliche Lösungen sprechen, wenn beim Dreh Schwierigkeiten auftreten.“ Das Programm der Workshopreihe stellt das Medienzentrum Anfang 2014 vor.
Thematisch sind für die Beiträge zur „Filmklappe“ keine Grenzen gesetzt. Das A und O für einen guten Film ist letztlich die klar erzählte Geschichte, so Plasger. „Bevor Kinder und Jugendliche die Kamera in die Hand nehmen, sollte die Dramaturgie des Films mit Anfang und Ende und Wendungen innerhalb des Plots gut überlegt sein – wie eben bei einer richtigen Filmproduktion auch.“
Die zur „Hannover Filmklappe“ eingereichten Filme werden von einer Jury nach Idee, schauspielerischer Umsetzung und Einsatz filmgestalterischer Mittel bewertet. Prämiert werden jeweils die beiden besten Beiträge in den fünf Kategorien Kindertagesstätte/Grundschule, Förderschule sowie den drei Sekundarbereichen fünfte bis siebte Klasse, achte bis zehnte Klasse und elfte bis 13. Klasse/Berufsbildende Schulen. Außerdem wird ein Sonderpreis für Dokumentarfilme vergeben. Die Erstplatzieren erhalten 200 Euro, für die Zweitplatzierten gibt es für die gesamte Filmcrew ein Kinobesuch mit Freigetränk.
Die Sieger nehmen zudem automatisch am Landeswettbewerb der 16 niedersächsischen Filmklappen, der „Niedersachsen Filmklappe“, teil. Damit nicht genug: Die besten der Besten können ihren Film auch beim Filmfest in Uelzen präsentieren, bei dem junge Filmemacher wiederum für das hannoversche „up and coming International Film Festival Hannover“ ausgewählt werden. Und wer weiß: Vielleicht gewinnt über diesen Weg einmal eine Teilnehmerin oder ein Teilnehmer der „Hannover Filmklappe“ sogar den Deutschen Nachwuchsfilmpreis.
Technische Unterstützung bieten die beiden Medienzentren an. Nach Absprache besteht die Möglichkeit, sich Videoausrüstung zu leihen oder an Schnittplätzen den Film zu montieren. Das fertige Werk muss als Video-Datei in einem gängigen Format (mpg2, mpg4, mov und so weiter) plus Infobogen mit Angaben über die Produktion eingereicht werden. Weitere Informationen unter: www.mzrh.de.
Schirmherr der „Hannover Filmklappe“ ist Regionspräsident Hauke Jagau. Finanziert wird der Wettbewerb vom Medienzentrum der Region Hannover und vom Medienzentrum Celle. Das Niedersächsische Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung (NLQ), das Kino Hochhaus-Lichtspiele in Hannover, die Neue Schauburg in Burgdorf, das Kino am Raschplatz in Hannover, das Andere Kino in Lehrte sowie die Kammer-Lichtspiele in Celle fördern und unterstützen den Wettbewerb.