Immobilienmarkt Hannover: ein Standort, der anzieht!

Region. Die Region Hannover spielt auf dem Immobiliensektor weiter ihre Trümpfe aus: Stabile Mieten für Unternehmen, attraktive Renditen für Kapitalanleger und weitgehend konjunkturunabhängige Vermietungsumsätze für Makler und Projektentwickler machen den Standort zu einem starken Regionalmarkt mit hohem Wachstumspotenzial in allen Segmenten des Immobiliengeschäfts. Hannover ist eine sichere Bank für Anleger und Investoren, bilanziert der jetzt vorgelegte „Immobilienmarktbericht 2011“ der Region Hannover.

Boom bei den Büroimmobilien
Mit geschätzten 150.000 Quadratmetern Gesamtumsatz durch Vermietungen und Eigennutzungen wird Hannover in diesem Jahr einen neuen Rekordwert (2010: 100.000 Quadratmeter) auf dem Markt für Büros erzielen. Besonders begehrt sind große Officeflächen über 1.000 Quadratmeter in den zentralen Lagen in der City und am Cityrand an den Ausfallstraßen; über die Hälfte des gesamten Umsatzes wird 2011 hier erzielt werden.
Wichtige Vertragsabschlüsse in diesem Jahr belegen den Boom auf dem regionalen Büroimmobilienmarkt: Mietverträge für die geplanten Neubauten für die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte am Aegi (12.000 Quadratmeter Bürofläche) und der Deutschen Hypo an der Osterstraße (10.500 Quadratmeter) sind unter Dach und Fach. Als Eigennutzer erwirbt die Heise Medien Gruppe an der Karl-Wiechert-Allee die alte Zentrale der Versicherung Hannoverschen Leben mit über 14.000 Quadratmetern Büroraum. Unter dem Strich bedeutet dies: weiterhin niedrige Leerstände und nur leicht ansteigende Mieten. Die Spitzenmiete für Büros in der City von Hannover liegt derzeit bei 12,80 Euro pro Quadratmeter.

Hannover als Top-Regionalstandort für Büros – das sehen auch andere so. Die Fondsgesellschaft IVG Immobilien AG platziert Hannover in ihrem aktuellen Ranking direkt hinter den sieben großen deutschen A-Standorten wie Hamburg, München oder Frankfurt.

Hannover unter Deutschlands Top-Einzelhandelsmetropolen
Hannover ist und bleibt einer der zehn besten und begehrtesten Einzelhandelsstandorte Deutschlands. International expansive Unternehmen haben die Stadt im Fokus. Aktuelles Beispiel: Das irische Label Primark eröffnet im ehemaligen Sinn-Leffers-Warenhaus auf über 9.000 Quadratmetern einen seiner größten Stores in Europa.

Unangefochtene 1A-Lage in Hannover bleibt die Georgstraße, wo bis zu 185 Euro Miete pro Quadratmeter erzielt werden können. Im Schnittpunkt aller 1A-Lagen nimmt das neue Kröpcke-Center konkrete Formen an, der erste Bauabschnitt wird Ende des Jahres durch Peek&Cloppenburg übernommen, bis 2013 entstehen rund 16.000 Quadratmeter neue bzw. runderneuerte Einzelhandelsflächen im hannoverschen Zentrum. Auch außerhalb der Innenstadt von Hannover bewegt sich der Einzelhandelsimmobilienmarkt – Fachmarktzentren sind für Investoren immer noch hochattraktiv, auch in die bestehenden großen Shopping Center in Laatzen und Langenhagen wird aktuell nachhaltig investiert.

Logistik: die Nachfrage steigt weiter
Die Region Hannover ist eine der attraktivsten Regionen Deutschlands für Logistiker; einzelne Standorte wie zum Beispiel Wunstorf/Barsinghausen sind laut Expertenmeinung in Niedersachsen „konkurrenzlos“. Auch in diesem Jahr werden trotz Flächenknappheit in der Region wieder etwa 200.000 Quadratmeter Hallenflächen gehandelt werden, ein guter, aber deutlich geringerer Umsatz als 2010 (313.000 Quadratmeter). Wichtige Einzelprojektentwicklungen sind die Erweiterung des Automotive-Dienstleisters syncreon am Standort Wunstorf um 19.000 Quadratmeter und das Logistikzentrum für die aus Übersee gelieferten Teile des neuen Modells VW Amarok in direkter Nähe zum VW-Nutzfahrzeug-Werk in Stöcken mit 40.000 Quadratmetern.

Wohn-Immobilienmarkt
Die demografischen Perspektiven Hannovers sehen günstig aus: Die niedersächsische Landeshauptstadt wächst bis 2030 und damit auch die Nachfrage nach Wohnraum. Vor allem junge Familien und ältere Menschen zieht es wieder verstärkt nach Hannover. Überregional wird die Stadt deshalb durch Investoren und Projektentwickler als lohnender Standort wahrgenommen. Objekte in Citynähe, solche mit sehr guter verkehrlichen Anbindung an die Zentren oder Objekte, die auf besondere Zielgruppen zugeschnitten sind, spielen eine wesentliche Rolle bei der Entwicklung von Wohnimmobilien in Hannover und den angrenzenden Kommunen.
Davon zeugen attraktive aktuelle Projekte in Hannover wie das Mosaik Eilenriede im Zoo-Viertel, der Büntekamp in Kirchrode, die Erweiterungen im Pelikanviertel entlang der Günther-Wagner-Allee oder der zero:e park in Wettbergen.

Auch im Wohnungsbestand hat die Stadt die Nase vorn: die Nachfrage nach Wohn- und Geschäftshäusern durch private Kapitalanleger zieht seit Jahren an. Zentrale Herausforderung in Neubau und Bestand in den kommenden Jahren wird die Bereitstellung von familien- und mobilitätsgerechtem Wohnraum nach neuesten energetischen Standards werden.

2011 im Fokus: Immobilien für Wissenschaft & Forschung
Die Region Hannover ist ein Spitzenstandort in der Human- und Tiermedizin sowie den Ingenieurwissenschaften, der ständig neue Akteure anzieht. In Forschungsneubauten
werden bis 2015 werden über 260 Mio. Euro investiert. So soll der Campus der Leibniz-Universität Hannover in Garbsen erweitert werden, wo schon heute das Produktionstechnische Zentrum Hannover ansässig ist. Kleineren forschungsintensiven Unternehmen wird ab 2012 im Technologiezentrum Marienwerder durch hannoverimpuls, die Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft von Stadt und Region, ein passendes Raumangebot gemacht werden. Im weiteren Umfeld richtet die Landeshauptstadt den Wissenschafts- und Technologiepark Hannover her, in dem etwa 10 Hektar Baugrund für neue Forschungsimmobilien zur Verfügung stehen werden.
Ende des Jahres wird außerdem das Forschungszentrum für Tierimpfstoffe in Kirchrode fertig gestellt werden, der Pharmakonzern Boehringer-Ingelheim investiert ca. 40 Mio. Euro in der Nähe der Tierärztlichen Hochschule.

Zum Immobilienmarktbericht der Region Hannover:
Der Immobilienmarktbericht, der in diesem Jahr zum neunten Mal vorgelegt wird, wurde von einer Projektgruppe öffentlicher und privater Partner gemeinsam mit der renommierten Beratungsgesellschaft BulwienGesa erarbeitet. Die Analyse, die in deutscher und englischer Version erscheint, kann bei der Wirtschaftsförderung der Region Hannover unter Telefon 0800 6160 616 angefordert werden. Download unter www.immobilienmarktbericht-hannover.de.