Landfrauen aus Jeinsen und Pattensen übergeben die Erntekrone

Landfrauen aus Jeinsen und Pattensen und ihre Helfer überreichen Regionspräsident Hauke Jagau die Erntekrone.

Regionspräsident: „Sich bewusst machen, woher die Nahrung kommt“

Region Hannover. Gut einem Meter hoch, um die 25 Kilogramm schwer und mit roten Schleifen geschmückt: So sieht die neue Erntekrone aus, die für die nächsten Monate das Foyer des Regionshauses in der Maschstraße 25 schmücken wird. Am Mittwoch (5. Oktober) haben Vertreterinnen der Landfrauen aus Jeinsen und Pattensen Regionspräsident Hauke Jagau das Schmuckstück überreicht. „Auch in heutiger Zeit ist es wichtig, dass man sich bewusst macht, woher unsere tägliche Nahrung kommt. Ich pflege gern die Tradition der Erntekrone als Wertschätzung der Landwirtschaft“, sagte der Regionspräsident. Zwölf Frauen haben bei der Fertigung der Erntekrone mitgewirkt, drei Tage lang wurde daran gearbeitet. Nur die schönsten Halme kamen für die Verwertung infrage. „Mann muss die Halme frühzeitig schneiden, bevor die Ähren unter der Last des reifen Korns abknicken“, erläutert Landfrau Elisabeth Grave. Die frischen Halme wurden um ein geschmiedetes Matellgerüst gewunden. Die Krone ist aber mehr als ein schönes Herbstgebinde. Ihre vier Streben, jeweils aus Gersten-, Roggen-, Weizen- und Haferähren gebunden „stehen symbolisch für Freude, Dank, Sorge und Hoffnung“, berichtet Grave. Sie können aber auch als die vier Jahreszeiten gedeutet werden.