Marks und Miersch: Krankenkassenverbände müssen sich bei Pflegestützpunkten bewegen

Region. Nach dem Scheitern der Verhandlungen über die Einrichtung von Pflegestützpunkten fordern die SPD-Bundestagsabgeordneten Caren Marks und Dr. Matthias Miersch von den Krankenkassen, ihre überzogenen Forderungen gegenüber den regionsangehörigen Kommunen zurückzunehmen. Die Verhandlungen waren gescheitert, nachdem die Krankenkassenverbände mit immer wieder neuen und durch die Städte und Gemeinden nicht erfüllbaren Kriterien für das Betreiben von Pflegestützpunkten den Abbruch der Gespräche provoziert haben.
„Wir erwarten, dass die Kassen hier keine Machtspiele betreiben, sondern im Interesse der pflegebedürftigen Menschen und ihrer Angehörigen das Konzept der dezentralen Pflegestützpunkte im Umland von Hannover unterstützt“, so Caren Marks und Matthias Miersch. Das von der Region vorgelegte Konzept biete eine hervorragende und qualitativ hochwertige Beratung und sei gerade auf die besonderen Bedürfnisse der Städte und Gemeinden in der Region ausgelegt. „Die Kassenverbände vergleichen Äpfel mit Birnen, wenn sie von der Region verlangen, ein Konzept für einwohnerschwache Flächenlandkreise quasi eins zu eins auf das Umland von Hannover zu übertragen“, machten die Abgeordneten deutlich. So etwas könne nicht funktionieren und gehe an dem Bedarf der Menschen vor Ort vorbei.