Nächster Befreiungsschlag in Heidelberg?

Brad Byerson.
Hannover, 4. März (spk). Am Sonntagnachmittag treten die UBC Tigers Hannover (2. Basketball Bundesliga) ein weiteres, richtungweisendes Duell beim USC Heidelberg an. Im Spiel der Tabellennachbarn (Heidelberg: Platz 10, Hannover: Platz 11) wird sich zeigen, welche Mannschaft einen weiteren Schritt Richtung vorzeitigen Klassenerhalt tun wird, oder auch nicht. Definitiv im Fokus wird hierbei das Duell der beiden „Big Men“ unterm Korb, UBCs Brad Byerson (2,03 m, 100 kg) und Heidelbergs Björn Schoo (2,13 m, 110 kg), stehen. Heidelberg unterlag zuletzt auswärts in Jena (76:91), die aktuell auf dem 12. Tabellenrang stehen und direkter Verfolger der Tigers sind. Dem UBC gelangt gegen den Tabellenletzten Freiburg am vergangenen Wochenende nach zuletzt sieben Niederlagen in Folge ein echter Befreiungsschlag. Sollten die Tigers das schwierige Auswärtsspiel in Heidelberg für sich entscheiden können, hätte man für das Heimspiel gegen Jena in der Woche darauf eine gute Ausgangsposition. Die Mannschaft tritt mit viel Selbstvertrauen aus dem letzten Spiel und einer guten Trainingswoche die Reise nach Süddeutschland an. Allerdings ist man sich der Stärke der Gastgeber, die seit kurzem von Osnabrücks Ex-Trainer Marko Simic betreut werden, definitiv bewusst. Beim Hinspiel gab es eine unglückliche Niederlage (91:103), doch seitdem hat sich bei beiden Teams viel getan. Mit James Wright (16,5 Punkte/ Schnitt), Björn Schoo (13,5 / 8,2 Rebounds) und Oliver Komarek (12) verfügt der USC über ein punktestarkes Trio. Der ehemalige UBC-Spieler Schoo wurde im vergangenen Monat, aufgrund seiner guten Leistungen, von der 2. Bundesliga sogar zum „Spieler des Monats“ gewählt. Sein Teamkamerad Jan-Peter Prasuhn, der im letzten Jahr ebenfalls noch das UBC-Trikot trug, kommt in durchschnittlich elf Minuten Spielzeit auf 2,5 Punkte. Das Spiel in Heidelberg lässt sich ab 17 Uhr im Live-Ticker unter www.ubctigers.de verfolgen.