Nun ist er endlich da – Sommer im Serengeti-Park

Die Tapire aus dem Serengeti-Park suchen das kühle nass bei sommerlichen Temperaturen. Foto: Serengeti-Park

Bei 30 Grad suchen auch die beiden Tapire Abkühlung

Region. Der Sommer lies auf sich warten und nun ist er endlich da. Die Flachlandtapire Diego und Fernando, an tropische Regenwälder gewohnt, genießen das Super-Wetter und vergnügen sich im Teich der Amazonien-Anlage. Die Teichbesetzung wurde von den anderen Amazonien-Bewohnern argwöhnisch beäugt. Lediglich die Zebus behielten ihre Schattenplätzchen bei und schauten dem naßen Treiben gelassen zu.
Der zweijährige Diego bewohnt den Serengeti-Park bereits seit März 2012 und bekam Mitte Juni einen neuen Mitbewohner. Tapir Fernando ist sieben Jahre alt.. Diego lebte ursprünglich im Zoo Osnabrück.
Hintergrundinformationen:
Flachlandtapire sind schwarzbraun bis hellbraun befellt, haben an den Füßen als Unpaarhufer jeweils drei (vorne vier) Laufzehen und werden bis zu 250 Kilogramm schwer und 2,5 Meter lang. Auffallendstes Merkmal ist die sehr bewegliche rüsselartige Nase. Die bestentwickelten Sinne des Flachlandtapirs sind der feine Geruchssinn und der exzellente Tastsinn. Fast genauso gut funktionieren die Ohren. Ihr Lebensraum sind die tropischen Regenwälder Südamerikas, wo sie sich stets in der Nähe von Gewässern aufhalten, sie können gut schwimmen und tauchen. Die Reviere werden mit Urin markiert, zur Kommunikation mit Artgenossen dienen auch schrille Pfeiftöne. Tapire ernähren sich vorwiegend von weichen Pflanzenteilen, Blättern, Wasserpflanzen, Knospen, Zweigen und Früchten.