Regionsforum für Menschen mit Behinderungen konstituiert sich 13 Menschen treten künftig für Belange von Behinderten ein

Region. Rund 106.000 Menschen in der Region Hannover haben eine Behinderung von mindestens 50 Prozent. Die meisten von ihnen – 40 Prozent – sind mobilitätseingeschränkt. Künftig haben diese Männer, Frauen und Kinder mit dem Regionsforum für Menschen mit Behinderungen ein Gremium, das sich speziell für ihre Belange regionsweit einsetzt. Am Dienstag, 1. März, hat sich das Forum konstituiert. 13 Männer und Frauen werden sich in diesem Rahmen künftig um Fragen wie beispielsweise barrierefreien Wohnraum in den Kommunen, barrierefreien Öffentlichen Personennahverkehr und die Integration behinderte Menschen in den allgemeinen Arbeitsmarkt kümmern. Regionspräsident Hauke Jagau eröffnete die Sitzung im Regionshaus und hob die Bedeutung der Integration behinderter Menschen in die Gesellschaft hervor. „Menschen mit Behinderungen müssen die Möglichkeit haben, am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. Daran werden wir gemeinsam arbeiten.“
Mitglieder im Forum sind Brigitte Thomas, Sozialverband Deutschland
Eva-Maria Westphal, Blinden- und Sehbehindertenverband Niedersachsen; Gaby Bauch, Lebenshilfe Seelze, Cornelia Kühne, Deutscher Schwerhörigenbund; Elke Finkenburg, Arbeitskreis der Körperbehindertenorganisation Hannover; Hannes Hellmann, Behinderten-Sportverband Niedersachsen; Christian Harig, Verein Psychiatrieerfahrener
Halil Polat, Verein zur Unterstützung behinderter Migranten; Peer Maßmann, Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter; Christiane Lackemann, Kontakt-, Informations- und Beratungsstelle im Selbsthilfebereich KIBIS; Silke Gardlo, Mitglied der Regionsversammlung; Wolfgang Neubauer, Mitglied der Regionsversammlung. Den Vorsitz hat Hans-Christoph Brehmer, Beauftragter der Region Hannover für Menschen mit Behinderungen. „Ziel dieses Gremiums ist es, die Region Hannover bei der Verwirklichung der behindertenpolitischen Ziele wie gleichberechtigte Teilhabe und Selbstbestimmung zu unterstützen“, sagte Brehmer.