Stephen Janzen kehrt nach Kanada zurück

(spk). Schweren Herzens müssen die UBC Tigers Hannover (2. Bundesliga ProB) Abschied von ihrem Flügelspieler Stephen Janzen nehmen. Nach insgesamt sieben Jahren in Deutschland, davon die letzten zwei Jahre als Spieler beim UBC, kehrt Stephen in seine kanadische Heimat zurück. Dort möchte sich der Deutsch-Kanadier, der am vergangenen Montag seinen 30. Geburtstag feierte, seiner Lehrer-Karriere widmen.
„Natürlich finden wir es schade, dass Stephen seine Karriere als Basketballprofi beenden möchte. Er war immer eine große Stütze in unserer Mannschaft und wäre es mit Sicherheit auch in der kommenden Saison gewesen“, so Sportdirektor Michael Goch. „Nichtsdestotrotz sind wir Stephen dankbar für seine tollen Leistungen aus den letzten zwei Jahren und wie gut er unseren Verein repräsentiert hat. Wir freuen uns, dass er in seinem Heimatland, abseits des Basketballsports, eine gute berufliche Perspektive gefunden hat.“
In der vergangenen Saison war Stephen Janzen mit 15 Punkten im Schnitt drittstärkster Werfer bei den Hannoveranern.
Vor seinem Abschied aus Hannover war es ihm ein wichtiges Anliegen sich für seine Zeit in Hannover ausführlich zu bedanken:
„Als Erstes möchte ich den Goch-Brüdern danken, dass ich in den letzten zwei Jahren für das Team der UBC Tigers spielen durfte. Es war eine Ehre für sie und diesen Verein zu spielen. Sie waren stets ehrlich und Männer, die ihr Wort gehalten haben. Zweitens möchte ich gerne Matthias Limbach und der Dr. Buhmann Schule danken, dass ich zwei Jahre lang als Englischlehrer an einem angesehenen Bildungsinstitut arbeiten durfte. Es war eine tolle Erfahrung für mich an einer deutschen Hochschule zu lehren. Schließlich möchte ich allen Fans für ihre Unterstützung danken. Es war großartig in Deutschland sieben Jahre lang Basketball zu spielen, die Sprache und meine deutschen Wurzeln kennen zu lernen, sowie mit meiner Ehefrau Ellen hier zu leben.“
Die UBC Tigers Hannover bedanken sich bei Stephen Janzen für sein großes Engagement, das er in den letzten zwei Jahren auf und jenseits des Spielfeldes gezeigt hat, und wünschen seiner Ehefrau Ellen und ihm für die Zukunft alles erdenklich Gute.