Tobias Welzel zum „Youngster des Monats“ gewählt!

Hannover, 08. April 2011. Der Slogan der 2. Basketball Bundesliga (Die Junge Liga) lautet „Die Stars von morgen – heute in der Jungen Liga“. Um dies zu untermauern, werden allmonatlich in der 2. Bundesliga ProA und ProB die Youngster gekürt, die durch besondere Leistungen aufgefallen sind. Meist hat ein Jungspund dann während einer Saisonphase einen offensiven Lauf hingelegt oder am Brett ordentlich zugelangt – ordentlich Minuten auf dem Parkett einmal vorausgesetzt. Doch genau die sind die essenzielle Grundvoraussetzung dafür, dass ein Youngster auf sich aufmerksam machen kann. Der „Youngster des Monats März“ hat 19 Punkte, zehn Rebounds und fünf Assists aufgelegt. Nicht pro Partie, sondern in allen vier im vergangenen Monat absolvierten Begegnungen. Tobias Welzel ist im System der UBC Tigers Hannover (noch) nicht dafür da, in der Offensive zu brillieren, sondern hat im Laufe der Spielzeit gelernt, sich gegen durchweg ältere und meist internationale Konkurrenz durchzusetzen. Die mit Abstand wichtigste März-Statistik des 21-Jährigen ist die der gespielten Minuten. Im Schnitt stand der Aufbau über 20 Minuten auf dem Parkett – teilweise sogar als Starter. „Es ist das Ergebnis seiner guten Arbeitseinstellung und des gestiegenen Glaubens in sich selbst“, gibt UBC-Coach Michael Mai zu Protokoll. „Tobias hat sich im Laufe der Saison in vielen Bereichen weiterentwickelt und ist dabei extrem angenehm zu coachen.“ Die größte Herausforderung war der allabendliche Kampf gegen meist physisch stärkere Gegner auf seiner Position. Mit gelisteten 70 Kilogramm verteilt auf 1,83 Meter Körperlänge hat er in der Verteidigung einen schweren Stand. „Nun ja, vielleicht sind es mittlerweile auch 73 Kilogramm“, verrät Mai mit einem Augenzwinkern. „Fakt ist aber, dass er sich in der Verteidigung immer voll reinhängt, schnell auf den Füßen ist und nach einer gewissen Zeit für sich festgestellt hat, dass er in der ProA mithalten kann.“ Krafttraining steht genauso auf der To-do-Liste für die Sommernote wie die Arbeit an seinem Wurf. Mai: „Wenn er von außen noch mehr Gefahr ausstrahlt, wird er kommende Saison auch öfter mal auf den Flügel ausweichen. Er kann ein wirklich guter Combo-Guard werden, für den 2010/2011 regelmäßig 20 bis 25 Minuten auf dem Feld drin sein müssten.“ Für Welzel, der übrigens mit Teamkollege Steven Janzen in einer Wohngemeinschaft lebt, ist das ein Grund mehr auf der Schlussgeraden der laufenden ProA-Saison für die Tigers nochmal richtig Gas zu geben. Quelle: www.diejungeliga.de.