UEFA sanktioniert Fan-Verfehlungen in Kopenhagen und in Lüttich - Hannover 96 wird hohe Geldstrafe erneut an Verursacher weitergeben

Hannover (ots). Für den Missbrauch von Pyrotechnik durch 96-Fans und weitere Verfehlungen einiger Anhänger in den Auswärtsspielen in der Europa League beim FC Kopenhagen (3. November 2011) und bei Standard Lüttich (30. November 2011) hat Hannover 96 hohe Geldstrafe erhalten. Die UEFA sanktioniert das Abbrennen von Leuchtfackeln und Rauchbomben im 96-Fanblock während des Spiels in Kopenhagen sowie das Betreten des Rasens eines Fans während des laufenden Spiels. Für die Verfehlungen in Kopenhagen verhängte die UEFA eine Geldbuße in Höhe von 15.000,- Euro.

"Unsere Linie bleibt konsequent. Wir werden die Verursacher zur Rechenschaft ziehen und auch diese Geldstrafe an die Täter weitergeben", erklärt 96-Präsident Martin Kind. In Kopenhagen hat die dänische Polizei Täter ermittelt, deren Identität Hannover 96 bekannt ist. Entsprechende juristische Schritte wurden gegen die identifizierten Personen inzwischen eingeleitet.

Bereits in der Hinrunde hat Hannover 96 eine vom DFB ausgesprochene Geldstrafe an einen ermittelten Täter weitergegeben.
Für das Abbrennen von Pyrotechnik beim Bundesliga-Auswärtsspiel beim FC Augsburg unterzeichnete der Verursacher ein Schuldanerkenntnis und den Ausgleich der damals verhängten Geldbuße in Höhe von 4.000,- Euro.

Deutlich höher ist die UEFA-Strafe für das Auswärtsspiel in Lüttich. Ebenfalls wegen des Missbrauchs von Pyrotechnik im 96-Block sowie anschließende Auseinandersetzungen mit der belgischen Polizei hat die UEFA eine Geldbuße in Höhe von 30.000 Euro ausgesprochen.
"Auch hier wollen wir wissen, wer Hannover 96 erheblich geschadet hat. Die Ermittlungen zur Identifikation der Täter in Abstimmung mit den belgischen Behörden dauern noch an", so Martin Kind.

Der 96-Präsident appelliert noch einmal eindringlich an die Anhänger, die geltenden Vorschriften und Regeln zu beachten: "Ich hoffe sehr, dass die Spiele gegen den FC Brügge friedlich verlaufen.
Neue Verstöße würden zu weiteren hohen Strafen führen. Dann wären auch weitergehende Konsequenzen für unsere Anhänger nicht auszuschließen."