VEREINT FÜR HANNOVER übergibt 4.800 Euro an Ökumenische Essenausgabe

Gemeinsam mit Vertretern der VEREINT FÜR HANNOVER-Partnerunternehmen Johnson Controls, Hannoversche Volksbank und ZAG Personal & Perspektiven übergaben Sebastian Ernst (2. v. l.), Maurice Hirsch (4. v. r.) und Rainer Frank (2. v. r.) den Scheck an die Ökumenische Essenausgabe.

96-Spieler Hirsch: „Wenn man hier herkommt, lernt man schätzen, wie gut es einem geht.“

Die von Hannover 96 und dem Niedersächsischen Staatstheater Hannover ins Leben gerufene Initiative VEREINT FÜR HANNOVER übergab am Donnerstagmittag der Ökumenischen Essenausgabe eine Spende in Höhe von 4.800 Euro. Als Botschafter der Initiative waren neben Vertretern der drei Partnerunternehmen Johnson Controls, Hannoversche Volksbank und ZAG Personal & Perspektiven auch Maurice Hirsch und Sebastian Ernst aus dem 96-Bundesliga-Kader sowie der Staatstheater-Schauspieler Rainer Frank vor Ort. Gemeinsam halfen sie nach der Übergabe des Spendenschecks auch beim Austeilen der Suppe an die Bedürftigen.
Das Geld war im Rahmen des letztjährigen VEREINT FÜR HANNOVER-Laternenumzugs gesammelt worden. Für jedes Kind, das sich am 08. November 2014 mit auf den Weg vom Opernhaus zur HDI Arena gemacht hat, gaben die drei Partnerunternehmen je einen Euro in den Spendentopf. Rainer Müller-Brandes von der Diakonie Hannover nahm den Scheck stellvertretend für die rund 150 Gäste, die die Essenausgabe täglich für eine warme Mahlzeit nutzen, dankbar entgegen. „Es gibt etwa 3.000 Menschen in Hannover, die keine Wohnung haben“, so der Diakoniepastor. „Viele von ihnen sind langzeitarbeitslos, gesellschaftlich ausgegrenzt und haben den Kontakt zu ihren Familien verloren. Von daher kann ich mich nur herzlichen bedanken, dass VEREINT FÜR HANNOVER uns unterstützt, dieses Angebot möglich zu machen.“
96-Mittelfeldmann Maurice Hirsch zeigte sich vom Besuch in der Ökumenischen Essenausgabe sichtlich beeindruckt: „Wenn man hier herkommt, lernt man schätzen, wie gut es einem geht. Dass man ein warmes Essen bekommt und sich keine Gedanken machen muss, wie und wo man nachts schläft, ist keine Selbstverständlichkeit.“