Wettbewerb für Kinder und Jugendliche aus Region Hannover und Landkreis Celle Filmklappe, die sechste – Nachwuchsregisseure gesucht!

Hannover Filmklappe, die sechste: Regionsschuldezernent Ulf-Birger Franz (links) und Uwe Plasger vom Medienzentrum der Region Hannover freuen sich auf zahlreiche Kurzfilme von Kindern und Jugendlichen aus der Region Hannover. Die Sieger werden im Kino Hochhaus-Lichtspiele in der Kuppel des Anzeiger Hochhauses am Steintor gekürt.
Region. Auch Riesen haben mal klein angefangen: Schon in den Kinderjahren nahmen Steven Spielberg, Lars von Trier oder Peter Jackson die Kamera in die Hand und drehten erste Filme. Wer einmal in die Fußstapfen der großen Regisseure treten will, könnte ja mit einem Beitrag zur „Hannover Filmklappe“ anfangen: Zum sechsten Mal loben die Medienzentren der Region Hannover und des Landkreises Celle den Kurzfilmwettbewerb für Kinder und Jugendliche aus. Also ran an die Kamera, Licht an, Ton ab uuuund: Action!
Wichtigste Bedingungen für die Teilnahme: Die eingereichten Werke dürfen nicht länger als 15 Minuten sein und sollen eine nachvollziehbare Geschichte erzählen. Außerdem müssen die Beiträge in diesem Schuljahr entstehen oder entstanden sein. Mitmachen können cineastische Einzelkämpfer, Film-AG’s, Kindergartengruppen oder ganze Klassen von Schulen aus der Region Hannover oder dem Landkreis Celle. Einsendeschluss ist am 30. April 2012.
„Der Kreativität sind letztlich keine Grenzen gesetzt“, sagt Uwe Plasger vom Medienzentrum der Region Hannover. „Doch je klarer sich ein Film an dem roten Faden seiner Geschichte orientiert und je interessanter er visuell umgesetzt wird, desto besser sind meistens die Ergebnisse.“ Zwischen 60 und 80 Beiträge sind in den vergangenen Jahren bei der „Hannover Filmklappe“ ins Rennen gegangen – so viele wie bei kaum einem anderen der regionalen Wettbewerbe in Niedersachsen.
Neu in diesem Jahr: ein Sonderpreis für Dokumentarfilme. „In den vergangenen Jahren haben wir immer wieder interessante Dokumentationen erhalten, die wir aber nur schwer in Konkurrenz zu den Spielfilmen bewerten konnten“, sagt Uwe Plasger. „Vor allem in Schulen entstehen häufiger journalistische, an der Wirklichkeit orientierte Filme als inszenierte fiktionale Geschichten. Dem tragen wir mit der neuen Wettbewerbs-Kategorie Rechnung“, sagt der medienpädagogische Berater.
Besonderes Augenmerk sollten die jungen Filmemacherinnen und Filmemacher außerdem auf den Ton legen, empfiehlt Plasger: „Leider gibt es oft einen großen qualitativen Unterschied zwischen der Bild- und Tonebene, was den Film insgesamt eher abwertet.“ Da hilft es auch nicht, den Film einfach mit den Lieblingssongs zu unterlegen: „Wir drängen darauf, dass ausschließlich Musik eingesetzt wird, die eigens für den Film gemacht wurde oder deren Rechte geklärt sind.“ GEMA-freie Musik könne man inzwischen auch kostenlos im Internet erhalten oder günstig erwerben, so Plasger.
Die zur „Hannover Filmklappe“ eingereichten Filme werden von einer fachkundigen Jury nach Idee, schauspielerischer Umsetzung und Einsatz filmgestalterischer Mittel bewertet. Prämiert werden jeweils die beiden besten Beiträge in den fünf Kategorien Kindertagesstätte/Grundschule, Förderschule sowie den drei Sekundarbereichen 5. bis 7. Klasse, 8. bis 10. Klasse und 11. bis 12. Klasse/ Berufsbildende Schulen. Die Erstplatzieren erhalten 200 Euro, für die Zweitplatzierten gibt es für die gesamte Filmcrew ein Kinobesuch mit Freigetränk.
Wer als Sieger aus der „Hannover Filmklappe“ hervorgeht, hat die Chance, sich bei weiteren Festivals einen Namen zu machen. Die Erstplatzierten nehmen automatisch am Landeswettbewerb der 14 niedersächsischen Filmklappen im September in Aurich teil. Doch damit nicht genug: Die besten der Besten können ihren Film auch beim Filmfest in Uelzen präsentieren, bei dem junge Filmemacher wiederum für das hannoversche „up and coming International Film Festival Hannover“ ausgewählt werden. Und wer weiß: Vielleicht gewinnt über diesen Weg einmal eine Teilnehmer oder Teilnehmerin der „Hannover Filmklappe“ sogar den Deutschen Nachwuchsfilmpreis.
Technische Unterstützung bieten die beiden Medienzentren an. Nach Absprache besteht die Möglichkeit, sich Videoausrüstung zu leihen oder an Schnittplätzen den Film zu montieren. Das fertige Werk kann auf einer Video-DVD oder als Video-Datei im Format mpg2 auf einem Datenträger eingereicht werden. Zu jedem Wettbewerbsbeitrag muss ein Infobogen eingesandt werden, der auf der Internetseite www.mzrh.de zum Download bereit steht.
Schirmherr der „Hannover Filmklappe“ ist Regionspräsident Hauke Jagau. Finanziert wird der Wettbewerb vom Medienzentrum der Region Hannover und vom Medienzentrum Celle. Das Niedersächsische Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung (NLQ), das Kino Hochhaus-Lichtspiele in Hannover, die Neue Schauburg in Burgdorf, das Kino am Raschplatz sowie die Kammer- Lichtspiele in Celle fördern und unterstützen das Projekt. Erstmals gehört auch das Andere Kino in Lehrte zum Kreis der Förderer.
Film und Infobogen müssen bis zum 30. April 2012 an folgende Adressen geschickt werden:
Medienzentrum der Region Hannover
Stichwort „Hannover Filmklappe 2012“
Altenbekener Damm 79
30173 Hannover

Medienzentrum Celle
Stichwort „Hannover Filmklappe 2012“
Trift 30
29221 Celle