221 Ukrainer sind da

Wedemark (ok). 221 Geflüchtete aus der Ukraine hat die Gemeinde Wedemark nach Auskunft von Bürgermeister Helge Zychlinski bis jetzt aufgenommen. So war zumindest der Stand am Mittwochvormittag. Das sei gemessen an der Einwohnerzahl überdurchschnittlich, sagt der Verwaltungschef. Die meisten, genauer gesagt 181, haben direkt den Weg in die Wedemark gefunden, 40 seien über die Landesaufnahmestelle gekommen. 90 Kinder und Jugendliche seien es, die den Weg ins Schulsystem finden müssten. Das stoße in der Wedemark mittlerweile an seine Grenzen, nicht zuletzt durch diverse coronabedingte Ausfälle. Erhebliche Einschränkungen gebe es in dieser Hinsicht auch in den Kitas und den Spielkreisen. Zychlinski ist auch froh, dass sich viele Ukrainer zur "Hilfe zur Selbsthilfe" angeboten haben. Überhaupt sei helge Zychlinski froh, über die große ehrenamtliche Unterstützung in der Gemeinde. Als Gemeinschaftsunterkunft werde gerade die Jugendhalle hergerichtet. Helge Zychlinski, der auch überlegt, Dolmetscherleistungen extern einzukaufen: "20 Mitarbeiter der 130 in der Verwaltung sind zur Zeit mit dem Thema Flüchtlingsunterbringung beschäftigt." So sei es wenig verwunderlich, dass es bei den eigentlichen Aufgaben zu Verzögerungen käme.