Band der Solidarität knüpfen

Brelinger Mitte ruft zu Prostesten gegen Rassismus auf

Brelingen. Das Bündnis „Unteilbar“ hat die Mitglieder der Brelinger Mitte und andere Interessierte am 14. Juni zu Protesten aufgerufen. „Nachdem am vergangenen Wochenende bei den meisten Demonstrationen gegen Rassismus wegen der großen Beteiligung die Abstandsregeln nicht eingehalten werden konnten, sind wir jetzt gefragt, kreative Wege für einen sicheren Protest zu finden", so Bettina Arasin. Deshalb soll mit einem „Band der Solidarität“ für eine freie und offene Gesellschaft demonstriert werden. Dabei stellen sich die Demonstrierenden in einer langen Kette mit jeweils drei Meter Abstand voneinander auf, um so Menschenansammlungen zu vermeiden. Auch die Brelinger Mitte will sich mit einem „Band der Solidarität“ an dem Protest gegen soziale Ungerechtigkeit und Rassismus beteiligen. Am Sonnabend, 13. Juni, und Sonntag, 14. Juni, wird es deshalb rund um die Brelinger Mitte ein reales „Band der Solidarität“ geben. Dieses Band ist allerdings nicht aus Menschen gebaut, sondern aus Stoff gewebt. Unter dem Motto „#SoGehtSolidarisch“ wollen sich die Brelinger Gedanken machen über Artikel 1 des Grundgesetzes: Die Würde des Menschen ist unantastbar. Was bedeutet die Unantastbarkeit der Würde jedes einzelnen Menschen für mich? Wo bin ich solidarisch? Wie kann ich meine Solidarität zeigen?
Auf Zetteln, die jederzeit erreichbar im Glashaus ausliegen werden, kann man Antworten festhalten und aufschreiben und anschließend am „Band der Solidarität“ aufhängen. Die Verantwortlichen hoffen, das so ein viele Meter langes Band mit  Ideen und Gedanken geknüpft und damit an die Proteste in den anderen Städten angeknüpft werden kann.