Corona-Pandemie: Neue Regeln für Trauungen

Verschärfte Präventionsmaßnahmen machen es nötig

Wedemark. Die Kontaktbeschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie haben auch Auswirkungen auf standesamtliche Zeremonien in der Wedemark. Standesamtliche Trauungen sind auch in Zeiten der Corona-Pandemie möglich, die maximal mögliche Teilnehmerzahl wird jedoch weiter reduziert. An einer Trauung im Saal des Bürgerhauses können bis auf Weiteres maximal 15 Personen zuzüglich der Standesbeamtin teilnehmen. Das heißt, nur das Brautpaar, maximal 13 Gäste und eine Standesbeamtin dürfen bei der Zeremonie anwesend sein. Trauungen im Amtshaus können von insgesamt maximal vier Personen besucht werden. Neben der Standesbeamtin und dem Brautpaar dürfen zwei weitere Personen bei der Zeremonie anwesend sein. Gemäß der aktuellen Verordnung des Landes Niedersachsen zur Eindämmung der Pandemie müssen auch bei standesamtlichen Trauungen die geltenden Kontaktbeschränkungen eingehalten werden. Entsprechend gilt für Eheschließungen bei der Gemeinde Wedemark, dass bis auf Weiteres auch durchgehend medizinische Masken (OP-Masken oder FFP2-/KN95 Masken) bei der Zeremonie getragen werden müssen. „Selbstverständlich sind standesamtliche Trauungen weiterhin möglich, aber wir schließen uns der Bitte des Landes Niedersachsen an, wenn irgendwie möglich, in den nächsten Wochen von einer Hochzeit abzusehen“, führt Jürgen Auhagen, Fachbereichsleiter der Gemeinde Wedemark, aus. Auch abseits der Trauräume müssten die Kontaktbeschränkungen eingehalten werden. „Deshalb dürfen Gäste und Gratulanten aktuell leider weder im Foyer des Bürgerhauses noch auf dem Vorplatz auf das Brautpaar warten“, erläutert Auhagen weiter. Für Fragen der Brautleute stehen die Mitarbeiterinnen des Standesamtes unter (0 51 30) 581-383 zur Verfügung.