Dacia gerät in Brand

Quer über die Autobahn geschleudert

Wedemark. Am letzten Sonnabend ist es gegen 12.45 Uhr zu einem
aufsehenerregenden Unfall auf der A7 etwa 300 Meter südlich des
Autobahnkreuzes Hannover Nord gekommen. Dabei geriet ein Dacia Sandero aus
Freiburg in Vollbrand. Beide Insassen konnten zuvor den Pkw schwer verletzt
verlassen.Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover fuhr die
70-Jährige Fahrerin mit dem Dacia auf dem linken der drei Fahrstreifen der BAB 7 aus
Richtung Hamburg kommend in Richtung Kassel. Verkehrsbedingt musste sie zwischen
den Anschlussstellen Großburgwedel und Hannover Nord den Pkw stark abbremsen und
verlor dann die Kontrolle über das Fahrzeug. Sie kam nach links von der Fahrbahn
ab, touchierte die Mittelleitplanke und querte dann die gesamte Fahrbahn, bevor
der Pkw mit der rechten Leitplanke am Standstreifen zusammenstieß. Der Pkw wurde
hierdurch auf den rechten Fahrstreifen zurückgeschleudert und geriet in Brand.
Bevor der Brand den gesamten Pkw erfasste, konnte die Fahrerin und ihr 74 Jahre
alter Beifahrer das Auto selbstständig verlassen. Andere Fahrzeuge waren
offenbar nicht am Unfall beteiligt. Beide schwer verletzte Personen wurden durch Ersthelfer und Rettungskräfte versorgt und in Krankenhäuser gebracht. Für die Rettungs- und Bergungsmaßnahmen sowie für die Unfallaufnahme musste die Autobahn 7 in Richtung Kassel bis 14 Uhr voll gesperrt werden. Erst ab 16 Uhr waren alle Fahrstreifen wieder
befahrbar.