Dritter digitaler Solarstammtisch

Austausch zu Qualitätsmerkmalen und Unterschieden bei Photovoltaik-Modulen

Bissendorf. Der öffentliche Austausch zur Solarenergie in der Wedemark geht weiter. Die Klimaschutzagentur Region Hannover lädt am Montag, 5. Juli, zwischen 18.30 und 20 Uhr zum dritten digitalen Solarstammtisch ein. Interessierte Wedemärkerinnen und Wedemärker können erneut in entspannter Gesprächsatmosphäre über die Möglichkeiten der Solarenergienutzung diskutieren. Im Schwerpunkt geht es dieses Mal um Qualitätsmerkmale und Unterschiede bei Photovoltaik-Modulen. So wird Dr. Stefan Riechelmann, Leiter der Arbeitsgruppe „Solarmodule“ der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt in Braunschweig, in einer digitalen Laborführung die preislichen, (leistungs-)technischen und optischen Unterschiede bei Photovoltaik-Modularten erläutern. Außerdem gibt es eine Einschätzung, welches Modul je nach Anwendungsfall empfehlenswert ist.
Rainer Tepe von der neuen Energiegenossenschaft Bürger.Energie.Wedemark wird ebenfalls anwesend sein und Fragen der Teilnehmenden beantworten. Der Solarstammtisch findet über die Online-Konferenz-Software Zoom statt, die Einwahldaten gibt es auf der digitalen Dialog- und Beteiligungsplattform www.wirimklimalog.de.
Hintergrund: Grüner Faden für Bissendorf
Der digitale Solarstammtisch ist eine Aktion im Rahmen des Projekts „Grüner Faden für Bissendorf“. Im Projekt erarbeitet die Gemeinde Wedemark mit der Klimaschutzagentur und mit Unterstützung der Wirtschaftsförderung der Region Hannover ein Quartierskonzept für ein ausgewähltes Gebiet in Bissendorf. Modellhaft soll herausgefunden werden, wie die im Masterplan „100 % für den Klimaschutz von Stadt und Region Hannover“ formulierte Aufgabe der Schaffung von klimaneutralen Gewerbegebieten umgesetzt werden kann. Das Projekt hat einen Umfang von knapp 100.000 Euro und läuft bis zum 31. Dezember 2021. Die Bundesförderbank KfW übernimmt 65 Prozent der Kosten, die N-Bank des Landes und die Wirtschaftsförderung der Region Hannover geben einen Zuschuss von jeweils 10.000 Euro, sodass der Eigenanteil der Gemeinde Wedemark nur bei 15 Prozent der Kosten liegt und über den Personaleinsatz geleistet werden kann. Die Projektleiterinnen sind Irina Reeker von der Klimaschutzagentur und von Seiten der Gemeinde die Wirtschaftsförderin Antonia Hingler. Sie kümmern sich als Team um die Einbindung aller Beteiligten.