In Resse tut sich was

Bürger für Resse im Gespräch mit einer Ärztin

Resse (awi). An dem Spruch „Zum Aufgeben ist es immer zu früh“ ist offenbar was dran: In Resse tut sich nach längerer Vakanz und intensiver Suche nach einem neuen Arzt oder einer Ärztin etwas in Sachen Arztpraxis: Der Verein Bürger für Resse ist nach Informationen des Echo in intensiven Gesprächen mit einer jungen Ärztin, die ganz frisch im April ihre Facharztprüfung abgelegt und im Ärzteblatt inseriert hatte, dass sie eine Hausarztpraxis in Hannover oder der Region sucht. Zurzeit laufen offenbar Gespräche mit der Kassenärztlichen Vereinigung.
Spätestens als Resser die Stellenanzeige mit der Suche nach zwei bis drei medizinischen Fachangestellten in Teil -und Vollzeit zum September bei Facebook entdeckten, frohlockten sie: „Es sieht so aus, als wenn wir bald wieder einen Arzt oder in diesem Fall konkret eine Ärztin haben werden.“
Der Verein Bürger für Resse hat mitterweile für Anfang Mai zu einer Pressekonferenz eingeladen, um über den Stand seiner Bemühungen für die ärztliche Versorgung des Ortes und die zu erwartende weitere Entwicklung in dieser Angelegenheit zu informieren. Der Schwarmstedter Arzt, der die Resser Praxis einige Monate als Teilpraxis geführt hatte und diese dann wegen Personalmangel hatte schließen müssen, hatte seinen Mietvertrag mit dem Verein Bürger für Resse Ende Dezember 2020 endgültig gelöst.