Lebenshilfe lädt zur Inklusionsveranstaltung ein

Lebenshilfe Wedemark. Die Lebenshilfe Wedemark setzt sich für die Verstärkung der Inklusion in der Wedemark ein. Dabei geht es darum, dass das in der UN-Behindertenrechtskonvention formulierten Recht auf Teilhabe auch für Menschen mit Behinderungen der Wedemark umgesetzt wird. „Unsere Gesellschaft“, so Heiner Peterburs, Vorsitzender der Lebenshilfe Wedemark, „setzt sich aus vielen unterschiedlichen Menschen zusammen. Ziel der Inklusion soll sein, dass diese Vielfalt als Normal und als Gewinn betrachtet wird. Das gemeinsame Leben von Menschen mit und ohne Behinderung ob im Kindergarten, in der Schule, in der Arbeitswelt oder in der Freizeit soll zur Selbstverständlichkeit werden.“
Mit einer Vortrags- und Diskussionsveranstaltung „Die Wedemark auf dem Wege zur Inklusion“ will die Lebenshilfe das Thema Inklusion noch stärker ins öffentliche Bewusstsein tragen und Erfahrungen, Erwartungen, aber auch Bedenken und Vorbehalte diskutieren. Eltern, Lehrer, Arbeitgeber, Politiker und Interessierte sind gern eingeladen an der Veranstaltung, die am Donnerstag, 8. November, um 19 Uhr im Bürgerhaus Bissendorf stattfindet, teilzunehmen. Dem Vortrag von Prof. Dr. Bettina Lindmeier von der Leibniz Universität Hannover zum Thema „Welche Anforderungen stellt die Inklusion an die Wedemark?“ schließt sich ein Bericht aus den Lebensfeldern Kindergarten, Schule und dem Arbeitskreis für Menschen mit Behinderungen an. Nach einer Podiumsdiskussion besteht die Gelegenheit bei Gesprächen und kleinem Imbiss das Thema weiter zu erörtern.