Osterfeuer können später brennen

Editha Westmann gibt Erlass der Minsterien bekannt

Wedemark. In der Wedemark gehören zahlreiche Osterfeuer zum Osterfest dazu. Doch in diesem Jahr fallen diese Traditionsfeuer zu Ostern aus, da die strengen Beschränkungen Menschenansammlungen mit mehr als zwei Personen untersagen. Um die Brauchtumspflege zu einem späteren Zeitpunkt zu ermöglichen, haben das Niedersächsische Umweltministerium und das Niedersächsische Sozialministerium einen Erlass an die Landkreise, die Region Hannover und die kreisfreien und großen selbstständigen Städte in Niedersachsen verschickt, nach dem die Traditionsfeuer abgebrannt werden dürfen, wenn es die aktuellen Beschränkungen nicht mehr gibt. „Mit diesem Erlass werden wir der Brauchtumspflege gerecht. Ich bin davon überzeugt, dass uns allen das persönliche Miteinander bei einem verspäteten Osterfeuer nach der schwierigen Zeit der Beschränkungen gut tun wird. Nun bleibt uns geduldig abzuwarten, wann der Zeitpunkt kommt, an dem wir uns wieder treffen können“, so Editha Westmann.
Die Termine für die Traditionsfeuer können zu einem späteren Zeitpunkt durch die Gemeinde- und Stadtverwaltungen in Niedersachsen festgelegt werden. Selbstverständlich gelten auch für diese Brauchtumsfeuer die geltenden Bestimmungen. „Das Abbrennen von Brauchtumsfeuer darf keinesfalls für die Entsorgung von unzulässigen Abfällen missbraucht werden“, teilte Editha Westmann mit.