Sturmerprobt und erdverwachsen

Feuerwehr Wedemark zählt bis Donnerstagmittag 29 Einsätze

Wedemark. Die Nacht auf Donnerstag war für die Ortsfeuerwehren der Feuerwehr Wedemark sehr unruhig. Die Einsatzkräfte wurden allein bis sechs Uhr zu zehn Einsätzen alarmiert und es ging nahtlos weiter. Bis Redaktionsschluss am Donnerstag waren 29 Einsätze gelistet. 18 Mal lautete die Alarmierung „Baum auf Straße“, und zwar in Resse, Oegenbostel, Negenborn, Wiechendorf, Meitze, Brelingen, Elze, Duden-Rodenbostel, Hellendorf, Bissendorf, Abbensen, Mellendorf und Meitze. „Baum auf Haus“ hieß es in fünf Fällen in Wennebostel, Resse und Bissendorf. Dort waren drei Häuser betroffen. In Bissendorf löste sich auch ein Metalldach und bedingte dadurch einen Feuerwehreinsatz. In Resse, Brelingen, Abbensen, Mellendorf und Gailhof drohten Bäume zu fallen. Nicht in allen Fällen wird die Feuerwehr aktiv. Wenn keine unmittelbare Gefahr für Verkehrsteilnehmer oder Hausbewohner besteht, und vor allem dann, wenn es sich um Bäume auf Privatgrundstücken handelt, müssen die Grundstückseigentümer gewerbliche Unternehmen mit dem Zerlegen und dem Entfernen des Baumes beauftragen.Zum genauen Ausmaß der Schäden konnte Feuerwehrsprecher Benjamin Bohlmann noch keine genaueren Informationen geben. Größere Schäden waren ihm aber bis Redakionsschluss nicht bekannt.
Nach wie vor rückt die Feuerwehr Wedemark unter Pandemiebedingungen mit Einsatzkräften in Mindeststärke aus, um handlungsfähig zu bleiben, bestätigte Feuerwehrsprecher Benjamin Bohlmann. Dies sei jedoch kein Problem. Pro Einsatz seien im Schnitt zehn Einsatzkräfte aktiv gewesen.