WWR fordert Impfungen vor Ort

Gemeindeverwaltung soll sich für Senioren einsetzen

Resse. Die WWR (Wählergemeinschaft-Wedemark-Resse) fordert den Gemeindebürgermeister und die Verwaltung auf, sich vehement für die Impfung von Senioren vor Ort einzusetzen. Die Aussage das ginge nicht, sei nicht hinnehmbar. Der Seniorenbeirat der Wedemark habe mit seinem in der Presse veröfentlichten Auftrag auch auf diese Problematik hingewiesen. „Sollen allen Ernstes die über 80 jährigen quer durch die Stadt 50 km hin und zurück fahren? Ein Schildbürgerstreich", so WWR-Sprecher Andreas Ringat.
Warum nicht mit den Nachbarkommunen (Langenhagen, Burgwedel, Isernhagen) eine Impfgemeinschaft bilden, um so viele ältere Mitbürger an einer zentralen Stelle impfen?
Oder, wenn schon Impfung in Alten- oder Seniorenheimen vorgenommen werden, sich dort anhängen? Die Aussage, das sei logistisch nicht möglich, nimmt der WWR so nicht hin. Eine Kiste mehr Impfstoff (wenn er denn verfügbar ist) mitzubringen und einen geeigneten Raum im Rathaus oder wo auch immer bereitzustellen, könne nicht als Hürde gelten, so Ringat.
Und sollte das alles nicht möglich sein, dann sollte die Verwaltung wenigstens mit der Region über Beförderungsscheine verhandeln, damit nicht selbst gefahren werden müsse. Denn das Befördern von beiden Elternteilen beziehungsweise Schwiegereltern sei nach der Coronaverordnung ja nicht erlaubt.