1000 Euro Sonderpreis für Resse

Eine große Anzahl Resser Bürger hatte sich zum Termin mit der Jury am Frischemarkt eingefunden, wo Ortsbürgermeister Jörg Woldenga Regionspräsident Hauke Jagau und den anderen den Ort vorstellte. Foto: B. Stache

Regionswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ ist entschieden

Resse (st). Der Regionswettbewerb 2011 „Unser Dorf hat Zukunft ist entschieden“. Die Bewertungskommission hat zwei erste Plätze an die Ortschaften Hagen und Wulfelade (Neustadt) vergeben, dotiert mit jeweils 2500 Euro Preisgeld. Der dritte Platz (1500 Euro) geht an Otze (Burgdorf). Einen Sonderpreis (1000 Euro) erhält Resse (Wedemark). Basse, Borstel, Eilvese, Schneeren (alle Neustadt) und Großgoltern (Barsinghausen) wird die „Teilnahme mit besonderem Erfolg“ bescheinigt (jeweils 500 Euro Preisgeld). Die offizielle Auszeichnung der teilnehmenden Ortschaften findet im Herbst statt. Beim Wettbewerb der Region Hannover „Unser Dorf hat Zukunft“ hatte sich Resse am Donnerstag der Jury, angeführt von Regionspräsident Hauke Jagau, vorgestellt. Neun Ortschaften beteiligten sich in diesem Jahr am Regionswettbewerb. Die Bewertungskommission machte sich in jeweils 90 Minuten ein Bild von den Dörfern und vergab Punkte nach einem Kriterienkatalog. Bewertet wurden die Bemühungen der Orte auf den Gebieten örtliches Leitbild (10 Punkte), Planungskonzepte zur Dorfentwicklung (10), Stabilisierung nachhaltiger Dorfstrukturen (20), soziales und kulturelles Leben (10), bauliche Gestaltung (10) sowie Begrünung und Umweltschutz (10). Resses Ortsbürgermeister Jörg Woldenga begrüßte die Kommissionsmitglieder am Frischmarkt in Resse mit dem Leitspruch: „Wir machen unser Dorf fit für den demografischen Wandel.“ Nach einem kurzen Statement des Leiters Fachbereich Planen und Bauen der Gemeinde Wedemark, Kay Petersen, sowie einem Kurzvortrag des Resser Revierförsters Thomas Deppe über die Geschichte und Dorfentwicklung der vielfältigen und strukturreichen Landschaft, begann der Rundgang durch den Ort. Begleitet von vielen Resser Bürgern, erhielt die Kommission Informationen über den Verein „Bürger für Resse“, ein geplantes Wohnprojekt für Senioren, das Ärztehaus sowie das im Bau befindliche Moorinformationszentrum (MoorIZ). Dieses wurde von Helga Schulz-Knoke vorgestellt, die sich mit einem Appell an Regionspräsident Hauke Jagau wandte, alles zu tun, um für Exkursionen des MoorIZ ein Teilstück des Otternhagener Moores zukünftig nutzen zu können. Der Regionspräsident antwortete darauf: „Wir sind gemeinsam mit dem Land auf gutem Wege, ein EU-Projekt Hannoversche Moorgeest einzureichen.“