15 Jahre Post Schwarmstedt

Wilfried von Bostel (von links) mit seinen fünf Mitarbeiterinnen Karin Baumeister, Patricia Häfner, Olga Berg Miriam Krüger und bereits seit elf Jahren Sigrid Witzke. Vertriebsleiter Carsten Vullriede überreicht die Anerkennung für 15 Jahre PostPartnerfiliale. Foto: E. Rodenbostel

Externe Packstation ab Anfang Dezember

Schwarmstedt (er). Mit einem Blumenstrauß und einer Urkunde bedankten sich Vertriebsleiter der Post Hannover und Bremen Cars-ten Vullriede und Vertriebsmanager Roland Maiwald beim Leiter der PostPartnerfiliale Wilfried von Bostel. „Diese Filiale zeichnet sich durch viele zufriedene Kunden aus“, erklärte Carsten Vullriede. „Wir haben hier ein motiviertes Team, hohe zuverlässige Kompetenz und kurze Wartezeiten. Das ist durch zahlreiche Testkäufe, die zu verschiedenen Öffnungszeiten an unterschiedlichen Tagen durchgeführt werden, positiv aufgefallen.“ Auch der Einsatz von Wilfried von Bostel, eigens zur 850-Jahrfeier von Schwarmstedt vor zwei Jahren eine Postkarte mit einem dafür selbst entworfenen Sonderstempel herzustellen, wurde lobend erwähnt und zeigt die hohe Verbundenheit mit der Post.
Zuerst war es das Kaiserliche Postamt, aber das ist schon 105 Jahre her. Danach zogen in dem Gebäude an der Bahnhofstraße 9 zumindest neue Namen ein, für die Schwarmstedter blieb es immer: die Post. Es wurde 1933 ein Postamt mit eigener Verwaltung, ab 1950 Deutsche Bundespost. Ab 1961 wurde es vom Postamt Walsrode ohne eigene Verwaltung weitergeführt. Dann kam die Ortsvermittlung für den Selbstwähldienst im Jahr 1962, auch die „Telefondamen“ waren in dem oberen Teil des Gebäudes untergebracht. Im Jahr 1964 war die Geschäftsstelle Knotenvermittlungsstelle für die umliegenden Ortsnetze Schwarmstedt, Esperke, Rodewald und Mandelsloh. Im Jahr 2003 wurde die Immobilie von der Deutschen Post AG verkauft und blieb zunächst noch ein Jahr Mieter, bevor das Postamt im Jahr 2004 aufgelöst wurde und ab dem 22. Oktober 2004 von Wilfried von Bostel als PostPartner Filiale mit allen Diensten weitergeführt wurde.
Er beschrieb die Idee, die Poststelle zu übernehmen als eine Art „innere Notwendigkeit“. Seine Mutter zahlte bereits dort die Rente aus und: „Wir haben gegenüber gewohnt und sind mit der Post aufgewachsen. Immer wenn der Postwagen mit dem Anhänger und dem Geld für die Rente kam, wussten wir: es wird Zeit zum Schlafengehen. Das war unser Zeichen.“
Als neuen Service wird Anfang Dezember eine Packstation gegenüber der Post am Schuhaus von Bostel aufgestellt werden. Damit wird es möglich 24 Stunden am Tag die eigenen Pakete abzuholen, ein Service, der dem jährlichen Zuwachs von etwa zehn Prozent Paketen pro Jahr gerecht wird. Zusätzlich zur Abholung in der Wunschfiliale bietet die Packstation eine weitere Möglichkeit die eigenen Pakete zu bekommen und ist schon lange gewünscht. Die Mitarbeiterinnen der Post helfen gern bei der Beantragung.