1.500 Masken offiziell beschafft

Rundum geschützt mit neuen Masken: Die Feuerwehrleute der Wedemark können sich im Dienst besser vor Ansteckung schützen. Hinten die von der Änderungsschneiderei Marion Kollmann gespendeten Masken. Foto: Gemeinde Wedemark

Ortswehr Mellendorf erhält zusätzliche Spende einer Änderungsschneiderei

Wedemark. Die Feuerwehr soll Leben retten und andere Menschen vor Gefahren schützen. Der Corona-Virus macht aber auch vor den Rettern nicht halt. Damit die Feuerwehrleute in der Wedemark im Dienst vor Infektionen bestmöglich geschützt sind, hat die die Gemeinde 1.500 Mund- Nasenschutz-Masken für den Dienst beschafft. „Für uns war es klar, dass unsere Feuerwehrleute in dieser besonderen Situation geschützt werden müssen“, erklärt die Erste Gemeinderätin Susanne Schönemeier die Beschaffung. „In ihren Einsätzen und in den Fahrzeugen haben sie kaum die Möglichkeit, Abstände einzuhalten und so Ansteckungen aktiv vorzubeugen.“ 1.500 Mikrofaser-Gesichtsmaske n mit dem Aufdruck „Feuerwehr Wedemark“ hat die Verwaltung deshalb bestellt. Jetzt wurden sie an die Ortswehren ausgeliefert. Jede Einsatzkraft erhält zwei Masken, einige bleiben in Reserve. Insgesamt hat die Verwaltung rund 3.500 Euro für diese Maßnahme bezahlt.
Damit auch die Mitglieder der Altersabteilung sowie der Jugend- und Kinderwehr der Ortswehr Mellendorf bestmöglich geschützt werden, ist die Wehrführung früh aktiv geworden. „Als sich abzeichnete, dass auch in Niedersachsen die Maskenpflicht eingeführt werden könnte, haben wir präv entiv nach Lösungen gesucht “, erklärt Cord Haneb ut h, Ortsbrandmeister von Mellendorf. Die Lösung fand sich schließlich bei der Änderungsschneiderei Marion Kollmann aus Mellendorf. Sie produzierte 220 Stoffmasken von Ende April bis Anfang Mai und spendete sie der Feuerwehr. Cord Hanebuth: „Wenn hoffentlich bald wieder regulärer Dienst stattfinden kann, dann sind wir vorbereitet.“ Susanne Schönemeier freut sich über die Spende: „Das ist ein tolles Engagement. Wir sind für jede Unterstützung für unsere Wehren dankbar. Nur wenn unsere Feuerwehrleute sicher arbeiten können, sind sie auch in der Lage, andere Menschen zu retten.“