2. Trail Frog Lauf kommt gut an

Mit der Startnummer 206 geht Jochen Riediger, der spätere Sieger über 21 Kilometer, beim 2. Trail Frog Lauf ins Rennen. Foto: B. Stache

Jochen Riediger gewinnt das Rennen über 21 Kilometer

Elze (st). Erfolg auf ganzer Linie beim 2. Trail Frog Lauf der Gemeinde Wedemark am Sonntag in Elze: alle Läuferinnen und Läufer, jung und alt, kamen am Ziel an. Die jüngsten Teilnehmer zeigten ihr Können im „Hüpfer“-Lauf über 600 und 1200 Meter im Bereich des Sportplatzes. Zur Belohnung erhielten die Zwei- bis Zwölfjährigen eine Medaille mit Urkunde. „Ich finde es toll, dass ihr alle die Strecke geschafft habt“, lobte die stellvertretende Bürgermeisterin Rebecca Schamber die eifrigen kleinen Läufer bei der Siegerehrung. Als erfolgreichste der 17 Teilnehmer über die 12,5 Kilometer lange Strecke durch den Forst Rundshorn erwiesen sich bei den Damen Laura Schulz, Elke Kolbe und Doris Schilling. Fabian Güse kam bei den Herren als Erster durchs Ziel, gefolgt von Joachim Hermerding und Hans-Jürgen Herkt. Den 21-Kilometer-Lauf (8 Läufer) gewann Jochen Riediger aus Negenborn vor Elmar Schwertmann und Andreas Dörntge. Auch für die erwachsenen Sieger gab es Medaillen und Urkunden. „Der erste Trail Frog Lauf hat im Jahr 2012 am Brelinger Berg stattgefunden“, erinnert sich Fabian Habicht von der Gemeinde Wedemark. Steve Jones hatte damals die Idee für den Lauf geboren. In Elze begleitete er die Läufer auf seinem Mountainbike und kümmerte sich um die Organisation, in die sich auch Wilfried Busche, 1. stellvertretender Vorsitzender des Sportring Wedemark, einbrachte. „Steve ist nicht nur Ideengeber, sondern auch treibende Kraft“, erklärte die Geschäftsführerin des Präventionsrates der Gemeinde Wedemark, Sabine Wurst, die während der Veranstaltung alle Fäden in der Hand hielt. „Die Teilnahmeentgelte für diesen Lauf gehen in ein Präventionsprojekt der Gemeindejugendpflege“, erläuterte die Geschäftsführerin. Nach den Siegerehrungen dankte sie allen, die zum Gelingen des 2. Trail Frog Laufs beigetragen hatten, unter anderem der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. aus Langenhagen. Eine humorvolle Anekdote machte nach den Rennen schnell die Runde: Ein Läufer hielt auf der 12,5 Kilometer-Strecke eine Person im roten Anorak für seinen Vordermann und folgte ihm eine Weile. „Bald stellte ich aber fest, dass es sich um einen Pilzsammler handelte“, gestand der „Irrläufer“ freimütig nach seiner Rückkehr. Der Pilzsammler hatte ihm somit zu einer Laufstrecke von etwa 15 Kilometern verholfen…