„2011 geprägt duch grundlegende Änderungen“

Bürgermeister Tjark Bartels

Neujahrsgruß von Bürgermeister Tjark Bartels

Liebe Wedemärkerinnen und Wedemärker,
erlauben sie mir zum Jahreswechsel mit Ihnen eine Rückschau auf das vergangene Jahr zu halten und auch einen Blick in die Zukunft zu werfen.
Das vergangene Jahr war geprägt durch grundlegende Neuerungen und Änderungen. Ich möchte hier unter anderem die Eröffnung des neuen Schulzentrums, der Umzug der Gemeindeverwaltung in das neue Rathaus, die Eröffnung des MOORiZ in Resse und natürlich die Kommunalwahl im September nennen.
Letztere ist das Instrument der unmittelbaren Demokratie, bei dem die Bürgerinnen und Bürger durch Wahl von Ortsräten und des Gemeinderates, unmittelbar Einfluss auf die weitere Entwicklung der einzelnen Ortsteile und der Gemeinde Wedemark nehmen können. Die letztjährigen Ereignisse in vielen Teilen der Welt sollten uns noch einmal daran erinnern, dass ein demokratisch verfasster Staat nicht selbstverständlich ist. Er muss erstritten und verteidigt werden. Auch gegen Feinde der Demokratie im eigenen Land, wie wir leider vergangenes Jahr auch hier in Deutschland erfahren mussten. Und gerade die demokratische Willensbildung auf kommunaler Ebene braucht auch einen hohen Einsatz und Engagement im ehrenamtlichen Bereich. Die Mitglieder der Ortsräte und des Gemeinderates opfern viel Zeit um das Interesse der Bürgerinnen und Bürger nach bestem Wissen und Gewissen zu vertreten und in die Entscheidungen, die gefällt werden müssen, mit einfließen zu lassen.
Aber auch in bei anderen Gelegenheiten wäre die Gemeinde ohne die tatkräftige Hilfe der vielen Ehrenamtlichen längst nicht so gut aufgestellt, oder gar nicht handlungsfähig. Ich nenne hier nur exemplarisch die Freiwillige Feuerwehr, die vielen Vereine oder auch das Bündnis für Familie oder den Präventionsrat. Überall sind Menschen ehrenamtlich tätig und ihnen gebührt unser Dank für den unermüdlichen Einsatz.
Die Entwicklung unserer Gemeinde hat im letzten Jahr auch große, deutlich sichtbare Schritte gemacht. Die Fertigstellung und den Umzug in das neue Schulzentrum haben unser Gymnasium und die IGS eines der modernsten Schulgebäude in der Region Hannover bezogen. Hier haben Schülerinnen und Schüler nun ein ideales Umfeld, um sich mit Bildung auf ihr weiteres Leben vorzubereiten. Auch die Ausstattung, z.B. mit elektronischen Tafeln oder die moderne Mensa und das weiträumige Forum zeichnen nun diesen Lern- und Lebensraum aus, den wir, im Zusammenhang mit den anderen benachbarten Schulen und dem Rathaus „Campus W“ getauft haben. Überhaupt das Rathaus: Mit dem neuen Gebäude sind nun (fast) alle Verwaltungseinheiten der Gemeinde an einem Ort vereint, was deutlich kundinnen- und kundenfreundlicher ist aber auch Zeit und damit auch Geld spart.
Natürlich haben letztes Jahr auch wieder in Resse eine Neuerung stattgefunden, wie die vergangenen Jahre auch. Dort wurde das MOORiZ (Moorinformationszentrum) eröffnet, und wird nun von dem Verein Bürger für Resse betrieben. Wenn sie es noch nicht besucht haben: ich kann Ihnen einen Ausflug ins MOORiZ nur empfehlen!
Erlauben sie mir auch noch einen Ausblick ins kommende Jahr: Auf dem Campus W wird immer noch gebaut. Das alte Schulzentrum verschwindet gerade Stück für Stück und macht Platz für den neuen Schulhof und die Außenanlagen. An diesen wird auch schon, wo möglich, gebaut, so dass wir davon ausgehen, dass die Bauarbeiten in der ersten Jahreshälfte 2012 endgültig abgeschlossen sind.
Die Bibliothek auf dem Campus W in Mellendorf wird im nächsten Jahr ausgebaut und die Sanierung des Amtshauses in Bissendorf wird beginnen. Der MTV bekommt ein neues Sportzentrum mit neuen Sport- und Trainingsplätzen und das Haus am Teich wird den Erfordernissen der neuen Nutzung angepasst.
Auch investieren wir wieder in den wichtigen Bereich der Kinderbetreuung, um die Gemeinde Wedemark noch attraktiver für Familien zu machen. So stehen im kommenden Jahr Baumaßnahmen in der Krippe in Mellendorf, dem Hort in Bissendorf und dem Hort in Elze an.
Ein gedeihliches Miteinander erfordert von jedem von uns Toleranz und Verständnis für den Anderen. Lassen sie uns nicht das Trennende sondern das Verbindende in den Vordergrund unseres Handelns stellen und so die vor uns liegenden Aufgaben und Herausforderungen angehen.
Ein besonderer Gruß gilt den kranken und hilfsbedürftigen Mitbürgerinnen und Mitbürgern, denen ich Trost, aber auch Zuversicht und Hoffnung auf baldige Besserung zusprechen möchte.
Ich wünsche Ihnen allen auch im Namen von Rat und Verwaltung Gesundheit und Zufriedenheit im neuen Jahr 2012, verbunden auch mit der Hoffnung, dass die Menschheit friedvolleren Zeiten entgegen sehen möge.
Mit herzlichsten Grüßen
Tjark Bartels(Bürgermeister