30 Jahre UN-Kinderrechtskonvention

Christiane Freude (von rechts) mit den Hänsel- und Gretel-Darstellerinnen Clara Gottschlich und Skadi Boettcher, Anne Drechsel sowie Sybilla Pütz. Foto: B. Stache

Märchenfiguren Hänsel und Gretel stehen als Symbol für die Kinderrechte

Mellendorf (st). Die UNICEF-Arbeitsgruppe Südheide bietet im Rahmen des 30. Jahrestags der Unterzeichnung der UN-Kinderrechtskonvention (20. November) drei Veranstaltungen zugunsten des Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen (UNICEF). Arbeitsgruppenleiterin Christiane Freude hatte am Montagnachmittag in einem Pressegespräch im UNICEF-Pavillon am Spaßbad Wedemark über die Vorhaben informiert. So wird es vom 18. bis 22. November die 24. Wedemärker Märchentage geben – eine Kooperation von Gemeindejugendpflege und UNICEF für Kindergarten- und Schulgruppen sowie Einzelpersonen mit Kindern. Ort: Eichenkreuzburg Bissendorf-Wietze. Dort findet auch am Dienstag, 19. November, um 15.30 Uhr der „Märchennachmittag für Erwachsene“ am Kaminfeuer statt. Anmeldungen für beide Veranstaltungen telefonisch unter (0 51 30) 63 53 oder per E-Mail an chrfreude@aol.com. Am Sonntag, 24. November, um 17 Uhr dürfen sich die Besucher auf das zirka einstündige Benefizkonzert „Hänsel und Gretel“ in der katholischen Kirche Mellendorf, Karpatenweg 1, freuen. Die 14-jährige Clara Gottschlich aus Hannover wird die Rolle des Hänsel übernehmen, die gleichaltrige Skadi Boettcher aus Burgwedel schlüpft in die Rolle der Gretel. „Das, was die beiden leisten, ist außergewöhnlich“, lobte Anne Drechsel, die den Isernhägener Chor Femmes Vocales leitet. Der Frauenchor tritt zum Hänsel und Gretel-Konzert auf. Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten. „Der Reinerlös der Spenden wird einem UNICEF-Projekt zugutekommen, das sich gegen ausbeuterische Jugendarbeit richtet“, erklärte Christiane Freude. Ihr ist es gelungen für die Märchentag und das Benefizkonzert die bekannte Geschichtenerzählerin Sybilla Pütz aus Hannover zu gewinnen. „Das Märchen lebt von den Oppositionen, den Gegensätzen Gut und Böse“, erklärte sie. Im Märchen „Hänsel und Gretel“ seien dies beispielsweise behütetes Elternhaus und Hexenhaus, Tag und Nacht oder auch Hunger und gemästet werden. „Das sind die gravierendsten Beispiele, mit denen das Märchen spielt. Kinder haben das Recht auf ein Leben in Geborgenheit und ohne Not“, betonte Sybilla Pütz. Diese Märcheninhalte lieferten den aktuellen Bezug zum 30. Jahrestag der UN-Kinderrechtskonvention, machte Christiane Freude deutlich.