420 Unterschriften bis 10. Dezember nötig

Carsten Lange (r.) aus Bissendorf hat für htp bereits rund 290 Interessensbekundungen für VDSL in Bissendorf-Ost gesammelt und übergab sie am Montag Abend an htp-Geschäftsführer Thomas Heitmann. Foto: A. Wiese

htp realisiert bei ausreichendem Interesse VDSL für Bissendorf-Ost und Wennebostel

Bissendorf (awi). 420 unterschriebene Interessensbekundungen – 350 aus Bissendorf und 70 aus Wennebostel – bis zum 10. Dezember und die Sache ist geritzt, dann bekommen Bissendorf (östlich der Bahn) und Wennebostel VDSL, versprach bei der Informationsveranstaltung am Montagabend im Bürgerhaus in Bissendorf htp-Geschäftsführer Thomas Heitmann vor etwa 50 interessierten Zuhörern. Überraschungseffekt: Der Bissendorfer Carsten Lange überreichte Heitmann rund 290 unterschriebene Interessensbekundungen von Bissendorfern, allerdings nicht auf den mit den entsprechenden rechtlichen Formulierungen versehenen Vordrucken von htp.
Heitmann freute sich aber trotzdem über diese Initiative. Er werde die Schreiben prüfen lassen und sie zumindest nutzen, um die entsprechenden Bissendorfer noch einmal anzuschreiben und um ihre Interessensbekundung für VDSL auf htp-Formularen zu bitten, erklärte Heitmann und betonte noch einmal ausdrücklich, dass es sich momentan wirklich ausschließlich um völlig unverbindliche Interessenserklärungen handele, die htp jedoch als Basis für eine Investitionsentscheidung von 580.000 Euro benötigt.Denn soviel kostet es, Bissendorf und möglicherweise auch Wennebostel mit der entsprechenden Technik auszustatten. Dann jedoch wären spätestens Ende nächsten Jahres im östlichen Teil Bissendorfs und in Wennebostel wahlweise zwischen 16.000 und 50.000 Mbits problemlos möglich, versicherte Heitmann. Einen Beratungstag zu diesem Thema bietet htp allen Interessierten kurzfristig am nächsten Sonnabend, 17. November, von 10 bis 16 Uhr im Bürgerhaus in Bissendorf an. Für die Bissendorfer und Wennebosteler, die übrigens laut Ortsbürgermeister Achim von Einem im Gegensatz zu den Bissendorfern noch nicht von htp angeschrieben worden sind, heißt es jetzt fleißig Unterschriften bei Nachbarn und im Umkreis sammeln, damit htp planen kann. „Ich und Frau Bogenschütz haben schon unterschrieben“, kündigte Bürgermeister Tjark Bartels am Montag Abend an. Bei Ortsbürgermeisterin Christa Bogenschütz gibt es die entsprechenden Formulare ebenso wie bei Achim von Einem in Wennebostel. Aber auch die Gemeinde hält die Vordrucke bereit, versicherte Wirtschaftsförderer Carsten Niemann. Außerdem sind sie bei Dirk Rapke und Georg Jäger im Telekom Service Center zu bekommen, die als Vertriebspartner von htp in den vergangenen zwei Jahren viele Erfahrungen gesammelt haben und alle Fragen kompetent beantworten können – zum Beispiel auch zum Vereinsmodell. Denn wenn sich ein eingetragener Verein bei htp meldet, erhält der einen Vereinscode und wenn Interessensbekunder diesen Code nennen, bekommt der Verein von htp 50 Euro. Klingt kompliziert, ist es aber nicht und hat auch in den anderen Orten zum Beispiel in Elze schon prima geklappt. Und Bissendorf und Wennebostel hätten dann spätestens Ende nächsten Jahres auch zufriedenstellende Datenübertragungsraten.